Wasserwerk Bochum

Wer in einer Region lebt, wo die Niederschläge die Menge des verbrauchten Trinkwassers bei weitem übersteigen, der braucht keine Angst vor der Dürre zu haben. Der Stadt Bochum wird das Trinkwasser nicht ausgehen aber wie wird es überhaupt gefördert und wo stammt es her? Es ist ein spannender Weg vom Ruhrtal hinein in unsere Wasserhähne und den Mittelpunkt dieser Geschichte bildet das Wasserwerk unten an der Ruhr. Wasserwerksleiter Bernd Lindemann führt uns durch die Geschichte des Bochumer Trinkwassers.

Wasserwerk Bochum

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Knappenparade4:23

Knappenparade

Es gibt Menschen, die haben in ihrem Leben nie eine fördernde Zeche gesehen. Bochum beruft sich zwar auf seine Bergbautradition und pflegt mit dem Bergbaumuseum eine einzigartige Insitution, doch drehende Fördertürme gab es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch zur Bewetterung. Da wird es einem melancholisch ums Herz, wenn einmal im Jahr die Knappenparade durch die Stadt zieht. Viele alte Männer im schwarzen Bergkitteln und mit Gesichtern, denen man die jahrelange Plackerei auf der Suche nach dem schwarzen Gold ansehen kann. Die letzten Zeitzeugen einer vergangenen Epoche. Bilder für das Filmarchiv.

Opel Abriss4:01

Opel Abriss

Teile des stillgelegten Opel-Werks in Bochum werden abgerissen. Der Schriftzug ist längst verschwunden. Jetzt fressen sich Bagger in das Ende 2014 geschlossene Werk hinein. Die Bochumschau zeigt Impressionen von den Abrissarbeiten.

Der Promi-Sprayer3:47

Der Promi-Sprayer

Portraits zu malen, ist ein schwierige Kunst. Mit dem Kohlestift auf dem Blatt, dem Pinsel auf der Leinwand oder der Tätowiernadel auf der Haut - der Grat zwischen "Gut getroffen" und "Erkenne ich nicht wieder" ist ein schmaler. Machmal ist es nur ein Grübchen oder eine Falte, die ein Gesicht komplett verändern kann. An diese schwere Disziplin des Portraitmalens hat sich nun der Bochumer Künstler Tobias Mönninghoff mit einem ganz besonderen Rüstzeug gewagt: mit der Airbrush-Pistole. Und er hat auch ganz besondere Modelle.

Oli Hilbring4:03

Oli Hilbring

"Sammeln sie Punkte, Herr Magath?" Dieser Satz einer Supermarkt-Kassiererin an den damaligen Schalke-Trainer gerichtet, machte den Bochumer Cartoonisten Oli Hilbring in ganz Deutschland bekannt. Oli Hilbring, das ist der Erfinder der lustigen Männchen mit den großen Nasen. Und wenn sie den nachfolgenden Film sehen, werden sie sagen: die kenne ich doch. Und vielleicht auch noch den Satz von Felix Magath wiederholen. Der antwortete nämlich damals an der Kasse: "Sehr witzig!"

 

Grummer Karree5:54

Grummer Karree

Das Ruhrgebiet ist die Heimat der Arbeitersiedlungen. Von der Margarethenhöhe (Essen) bis zur Kapps-Kolonie (BO-Hordel) gibt es viele dieser Orte, in der die Ruhrgebietsgeschichte noch spürbar ist. Es gibt Siedlungen, die sehen heute viel schöner aus, als damals, als sie gebaut wurden. Speziell die 20er Jahre-Siedlungen, die meist in der Nähe von Stahlwerken errichtet wurden. Ein Beispiel ist die Siedlung in der I. Parallelstraße in Grumme. Aus dem häßlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden. Mit ganz viel Geschichte und einem neuen Namen.

Weltmeister!8:51

Weltmeister!

Nichts geht mehr am Sonntag Abend in Bochum: All In or Nothing. Högschde Konzentration und högschde Anspannung, einhundertzwanzig Minuten lang im Westpark. Die Bochumschau hat zum WM-Finale das Sparkassen Fanfest besucht - mit einem grandiosem Ende: Das kleine Wunderkind aus der verbotenen Stadt leitete in der 113. mit einem Götzlichen Tor die schwarz-rot-goldene Partynacht ein und nicht nur die 15.000 Fußballfans vor Ort waren anschließend: Breit wie nie!

Hotel Eden4:02

Hotel Eden

Es war das erste Innenstadthotel, das erste Stundenhotel und auch das erste Asylbewerberheim mitten in Bochums Zentrum. Das Hotel Eden besitzt einen vielversprechenden Namen und eine bewegte Geschichte, die aber seit fast zwei Jahrzehnten stagniert. Seit dem ist es nicht mehr das Hotel am Ring, sondern der Schandfleck am Ring. Und wer sagt, dass das Hotel von außen häßlich ist, der sollte es erst einmal von innen sehen.

Ruhr International5:19

Ruhr International

Vor 38 Jahren startete auf dem Wasserschloß Kemnade erstmals ein außergewöhnliches Festival. "Kemnade International" hieß es und hatte den Anspruch, dass sich die heimischen Deutschen und die zugewanderten Ausländer besser kennen lernen sollten. Zwei Generationen später gibt es das Fest immer noch - allerdings mit einem neuen Namen: "Ruhr International". Kennen lernen muß man sich jetzt nicht mehr, aber man darf erstaunt sein, wie groß das kulturelle Spektrum des Ruhrgebietes mittlerweile geworden ist.

 


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