Bochumer Kraftwerk

Schon seit vielen Jahren, also schon weit vor der Energiewende der Bundesregierung, gibt es in Bochum ein Projekt, wo 1A-Ökostrom hergestellt wird. Nicht durch die Sonne, den Wind oder das Wasser, sondern durch Müll. Präziser gesagt, durch das Verfaulen des Mülls, so wie es auf der alten Zentraldeponie in Kornharpen geschieht. Dort entsteht seit 1994 in einem sogenannten Blockheizkraftwerk Bochumer Ökostrom.

Bochumer Kraftwerk

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Fundstücke im Stadtparkteich2:51

Fundstücke im Stadtparkteich

Es ist zwar nicht der Urschlamm der Bochumer Geschichte, der derzeit im entwässerten Stadtparkteich zu finden ist, aber schon so etwas wie ein Sammelbecken für seltsame und auch gefährliche Dinge aus vielen Jahrzehnten des Stadtlebens. Nach dem Ablassen des Wassers wurden auf dem Grund des alten Gewässers nicht nur überraschend viele Fischsorten, sondern auch Historisches und Explosives gefunden.

Die VfL Messe6:05

Die VfL Messe

An Erlebnisse unterschiedlichster Art sind Bochumer gewöhnt. Nun kommt ein weiteres hinzu. Der VfL Bochum hatte zum ersten Netzwerk-Erlebnis eingeladen. Über 40 Unternehmen stellten ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Partner-Messe vor. Neben der Möglichkeit, sich kennenzulernen und Geschäftskontakte zu knüpfen, erwartete die Teilnehmer und Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Show-Kickern, Torwandschießen, Stadionführungen, Mannschaftsvorstellung, Legendentalk und Business-Speed-Dating.

Ludenkarre2:17

Ludenkarre

Wenn ein Recklinghäuser in Hattingen eine Anekdote über den Eierberg erzählt und ein Bochumer schnappt sie auf, dann kann es schon einmal passieren, dass diese Erzählung in der Bochumschau landet. Eine Geschichte über die Geschichte eines Autos.

Schulte Kemna4:12

Schulte Kemna

Wenn jemand behauptet, dass der berühmte Kräuterlikör namens "Ramazotti" seinen Urspung in Wattenscheid hat, dann könnte er eventuell ein paar Probleme mit der Rechtsabteilung des Produzenten, der französischen Pernot-Ricard-Gruppe bekommen, aber in der Sache hat er gar nicht so unrecht. Denn: als Mutter aller Kräuterliköre gilt der "Hasenpfeffer", ein Produkt aus der ehemaligen Brennerei Schulte Kemna in Wattenscheid. Der "Weizenjunge" stammt übrigens auch daher. Und der "Klare mit Speck". Große Namen mit einer spannenden Geschichte und die beginnt mit einer geheimnisvollen Villa.

 

Psychokacke03:30

Psychokacke

Live-Auftritte auf der Kortumstraße haben etwas besonderes. Vor Jahrzehnten ermöglichten sie der Kelly Family den Durchbruch und auch die zur Weihnachtszeit Panflötierenden Indianer können jährlich mit dem Geld aus dem CD-Verkauf den Rückflug in die Heimat buchen. Das Berliner Straßenmusikerduo "Atze Wellblech" mit "Geigerzähler" Paul und Hans mit selbstgebautem Kontrabass, versucht ähnliches, mit fröhlich-frechem Kontrastprogramm und baren Füßen. Respektloses, pointiert vorgetragenes Liedgut zum Aufwärmen für den Auftritt im Wageni in Langendreer.

Springorum-Bahn 199528:00

Springorum-Bahn 1995

Die Älteren werden sich noch daran erinnern. Am 1. November 1883 (Bochum Nord — Wiemelhausen) und am 1. Januar 1884 (Wiemelhausen — Weitmar) wurde die Springorum-Bahn für den Güterverkehr freigegeben. Die Bahn wurde benannt nach dem an der Strecke liegenden Steinkohlekraftwerk Springorum (ehem. Prinz-Regent-Nord). Die Jüngeren können nun - dank des Filmmaterials von Uwe Herker - eine Zeitreise in das Jahr 1995 unternehmen, auf die Bahnstrecke von Bochum-Nord nach Bochum-Weitmar.

Beamtenplatz5:11

Beamtenplatz

In unserer Serie "Wer wohnt denn da?" sind wir diesmal auf einen Platz mit einer besonderen Geschichte gestoßen. Er heißt "Beamtenplatz" und liegt mitten in einer Bergmannssiedlung. Klingt ungewöhnlich, bedeutet aber nur, dass da früher die etwas "besseren" Leute gewohnt haben. Nämlich diejenigen, die auf der Zeche in gehobenen Positionen gearbeitet haben. Heute ist aus dem "Beamtenplatz" der "Platz der Bergmannswitwen" geworden. Und die haben eines gemeinsam, sie wohnen dort seit ewigen Zeiten. Mitten in der "Dahlhauser Heide", der Kappskolonie.

Die neunte Stele9:28

Die neunte Stele

Das neunte Kapitel einer ganz besonderen Geschichte in der 700jährigen Historie der Stadt Bochum ist nun fertiggestellt. Es handelt sich um den „Stelenweg“, der die Geschichte des jüdischen Lebens in Bochum dokumentiert. Das neunte Kapitel ist gleichbedeutend mit der neunten Stele und die wurde jetzt in Erinnerung an die vielen jüdischen Kaufleute der Stadt mitten im Bochumer Einkaufsviertel aufgestellt.

 


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