Wasser-Hochbehälter Bochum-Stiepel

Es war ein fast schon mystischer Moment, als die Mönche des Bochumer Zisterzienser-Klosters in dem alten Stiepeler Wassersaal ihre Choräle sangen. Es war auch gleichzeitig ein Abschied von diesem fast 115 Jahre alten Gebäude. Ein Bauwerk, wo über ein Jahrhundert lang das Trinkwasser der Stadt Bochum gespeichert wurde. Doch an gleicher Stelle wurden jetzt neue Wassersäle errichtet. Und zukünftig wird jeder Tropfen Wasser, der in der Bochumer Innenstadt benutzt wird, einmal den neuen Wasser-Hochbehälter durchlaufen haben.

Wasser-Hochbehälter Bochum-Stiepel

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Toilettenhäuschen3:36

Toilettenhäuschen

Es gibt Menschen, die verlieben sich förmlich in eine Kirche, ein Schloß oder in ein ganz besonderes Bauwerk. Selten hört man von solchen Gefühlen beim Anblick einer öffentlichen Bedürfnisanstalt. Außer vielleicht, es handelt sich um das alte Toilettenhäuschen an der Herner Straße, Ecke Bergbaumuseum. Da wurde zumindest der Bochumer Fotograf Michael Korte mehr als schwach und so entwickelte sich eine Geschichte, die nach Jahrzehnten der Entleerung und Zerstörung ein Happy End in einer Kunsthalle fand.

Pulse Park5:58

Pulse Park

Die interaktive Installation "Pulse Park" des mexikanischen Künstlers Rafael Lozano-Hemmer illuminierte den Bochumer Westpark, im Rahmen der Ruhrtriennale als Beitrag der "Urbanen Künste Ruhr". Ein Lichtermeer aus Herzschlägen, im öffentlichen Raum, an der Jahrhunderthalle inszeniert. 250 Theaterscheinwerfer pulsieren und reagieren zur Herzfrequenz der Besucher, die Ihren Herzschlag in das Kunstwerk "einspeisen".

Elektro-Mobil4:29

Elektro-Mobil

Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn in einem Parkhaus plötzlich ein Wagen lautlos aus der Box rollt und alle Fußgänger denken, da hat einer die Handbremse nicht angezogen. Erst wenn der Wagen sauber ausgeparkt wird und an den Passanten vorbei fährt, merken die: das ist ein Elektro-Auto. Auch in Bochum gibt es diese Fahrzeuge im Straßenverkehr und es gibt sogar schon ein Tankstellennetz für Elektro-Autos.

Der Kopf des Soldaten6:44

Der Kopf des Soldaten

Vor 90 Jahren wurde das Denkmal für den Unbekannten Soldaten in Langendreer errichtet. Vor 30 Jahren wurde ihm von unbekannten Tätern der Kopf abgeschlagen und verschwand unbekannterweise bis ... ja, bis die Bochumschau ihn jetzt gefunden hat. Ein Stück Heimat- und Kriminalgeschichte aus Bochum.

 

Still-Leben A404:28

Still-Leben A40

Es war die Hauptmeldung in den Nachrichten, es gab Live-Ticker, Schlagzeilen und Titelbilder auf den Zeitungen in aller Welt. Eine stillgelegte Autobahn voller Menschen war der Knaller der Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet. Wer hätte gedacht, dass die A40 einmal Kult wird. An diesem Tag wurde deutlich, dass die A 40 mehr ist, als Asphalt: es ist wirklich die Lebensader des Reviers.

Registrierkassen3:38

Registrierkassen

Rechts und links und gegenüber eines kleines Ladens am Südring stehen die Ladenlokale leer. Doch dieser kleine Laden steht da wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit. "Registrierkassen Lilie" ist ein Bollwerk gegen den Zeitgeist, Ladenschließungen und Schmuddelecken. In den 50er Jahren wurde der Laden geöffnet und bis heute noch nicht geschlossen - auch wenn die Waren, die hier angeboten werden, langsam aus der Mode kommen.

Körperwelten der Tiere4:30

Körperwelten der Tiere

Was war damals los, als der Anatom und Wissenschaftler Gunther von Hagens vor fast zwei Jahrzehnten die ersten menschlichen Plastinate der Öffentlichkeit zugänglich machte. Tote Menschen, nackt bis auf die Muskeln, Sehnen und Blutgefäße. Es ging um Moral, Ästhetik und vor allem um die Frage: Darf man das? Mittlerweile ist es ruhiger geworden, um von Hagens einst so umstrittene "Körperwelten". Fast schon auf Samtpfoten kommt jetzt die zweite Ausstellung nach Bochum. Diesmal sind es keine Menschen, sondern Tiere. Weniger Rummel aber ähnlich spektakulär.

Das Krematorium4:19

Das Krematorium

Es gibt einen deutlich sichtbaren Wandel in der Begräbniskultur der Stadt Bochum. Weg von der klassischen Erdbestattung, hin zur Urnenbestattung mit späterer Aufbewahrung im Kolumbarium oder in einem "Garten der Erinnerung". Wer dort seine letzte Ruhestätte findet, war zuvor im Krematorium am Hauptfriedhof, wo sich mittlerweile rund 4.000 Bochumer pro Jahr verbrennen lassen. Ein Ort, wo nur wenige Menschen freiwillig vorbeischauen.

 


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