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Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.
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Der VfL Bochum 1848 wird 75. Das, auf den ersten Blick, ungewöhnliche Jubiläum, erklärt Historiker Henry Wahlig, langjähriges VfL-Mitglied und Herausgeber des Buches „Anne Castroper. Ein Jahrhundert Fußball mitten in Bochum”, im Gespräch mit Andreas Grothgar. Eine sporthistorische Unterhaltung im Schauspielhaus über die Entstehung des heutigen VfL und die Zeit nach der Fusion 1938 vom Turnverein (TV) Bochum 1848, Sportverein (SV) Germania 1906 Bochum und Turn- und Sportverein (TuS) 1908 Bochum.
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Der Zirkus ist in der Stadt. Doch kein gewöhnlicher.
Der weltkleinste Zirkus gastiert zur Zeit in der großen historischen
Industriekathedrale, der Jahrhunderthalle in Bochum.
Auf dem siebten historischen Jahrmarkt ziehen internationale Flohdamen alle Blicke
auf sich, denn die Blutsaugerinnen können Fiaker ziehen,
Karussells drehen oder wundervolle Tore schießen. Und wie man einen ganzen Flohzirkus bändigt, erzählt uns der Flohzirkusdirektor.
Eine spannende Attraktion aus einer anderen Zeit.
Aber schauen Sie selbst!
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Eine ägytische Trutzburg aus Luft, ein kleiner Feuerwehrmann und ein Gruß von Ernie und Bert, all das gab es zu bestaunen, an einem besonderen Tag in der Bochumer Innenstadt. Es war "Kidsday" und da sieht die Welt dann ein bißchen anders aus. Schöner, bunter, lustiger. Der Boulevard wurde zum großen Spielplatz. Und fast alles wurde zur Nebensache.
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Im Dezember 2012 läuteten die Glocken zum letzten Mal. Fast zwei Jahre später, am 16. September 2014, wurde die letzte von vier Glocken aus dem Glockenturm der Marienkirche herunter gelassen und abtransportiert. Im Jahre 1957 wurde die vier Tonnen schwere Glocke aus Stahl mit der Inschrift „Gerechtigkeit schafft Frieden“ und „In Christus alles wieder herstellen“ vom Bochumer Verein gegossen. Doch niemals geht man so ganz. 2015 kehrt sie, entrostet und restauriert, wieder zurück.
Gut sichtbar für die Besucher des Foyers des Musikzentrums, als Pausenglocke.
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Es geht also doch! Karneval kann auch in Westfalen gefeiert werden. Auch wenn kein Rhein oder Dom in der Nähe ist, läßt es sich schön schunkeln, jedenfalls in Bochum-Linden. Da hat sich nach den Wattenscheider Gänsereitern ein zweites großes Karnevals-Event in Bochum etabliert. Und mittendrin ein bunter Club namens die "Schlappen Lappen".
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Einmal im Jahr rumpelt es im Bochums Norden ein ganzes Wochenende lang. Das ist immer dann, wenn der dortige Reit-, Fahr- und Zuchtverein sein traditionelles Pfingstturnier ausrichtet. Dann kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen die SUVs mit Pferdeanhänger angefahren und "rumpeln" über das Kopfsteinpflaster auf der Zillertalstraße. Da versteckt sich eine kleine landschaftliche Idylle, die seit nunmehr 40 Jahren das Herz der Bochumer Reiterschaft bildet.
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Wenn jemand behauptet, dass der berühmte Kräuterlikör namens "Ramazotti" seinen Urspung in Wattenscheid hat, dann könnte er eventuell ein paar Probleme mit der Rechtsabteilung des Produzenten, der französischen Pernot-Ricard-Gruppe bekommen, aber in der Sache hat er gar nicht so unrecht. Denn: als Mutter aller Kräuterliköre gilt der "Hasenpfeffer", ein Produkt aus der ehemaligen Brennerei Schulte Kemna in Wattenscheid. Der "Weizenjunge" stammt übrigens auch daher. Und der "Klare mit Speck". Große Namen mit einer spannenden Geschichte und die beginnt mit einer geheimnisvollen Villa.