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Nichts ist so unsichtbar wie ein Denkmal. Es soll erinnern, mahnen oder anregen. Meistens steht es aber einfach nur da, Jahre, Jahrzehnte und wird gar nicht mehr wahrgenommen. In den 90er Jahren wurde in Bochum bei mehreren Denkmälern aber einmal genauer hingeschaut. Und was man sah, führte zu einem neuen Umgang mit diesen Orten der Erinnerung: die Denkmäler wurden beschmiert, gestürtzt oder auch geköpft. Die Filmemacher "Klack Zwo B" haben dazu 1994 einen Film produziert, den die Bochumschau jetzt als historisches Filmdokument präsentieren darf.
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Früher war alles besser! Eintauchen in eine Zeit, als Videospiele noch 1 DM gekostet haben, in Kindheitserinnerungen schwelgen, das konnte man im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum bei den ersten "Retro Gaming Days". Der Verein "Insert Coins e.V." machte es möglich. Egal ob Pong oder Donkey Kong, C64 oder Amiga 500, Frogger oder Space Invaders, zahlreiche historische Konsolen, Arcade- und Flipperautomaten ließen die guten alten Zeiten aufleben.
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Er ist der Liebling des Bochumer Theaterpublikums: Armin Rohde, ein Bühnenschwergewicht für alle Fälle. Jetzt spielt er den Cyrano de Bergerac, den Poeten mit der langen Nase. Das Schauspielhaus hat ihn mit begeistertetem Applaus empfangen. Eine Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht.
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Vor 38 Jahren startete auf dem Wasserschloß Kemnade erstmals ein außergewöhnliches Festival. "Kemnade International" hieß es und hatte den Anspruch, dass sich die heimischen Deutschen und die zugewanderten Ausländer besser kennen lernen sollten. Zwei Generationen später gibt es das Fest immer noch - allerdings mit einem neuen Namen: "Ruhr International". Kennen lernen muß man sich jetzt nicht mehr, aber man darf erstaunt sein, wie groß das kulturelle Spektrum des Ruhrgebietes mittlerweile geworden ist.
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Willy Köhler in Bochum-Linden ist Uhrmacher und damit einer der letzten seiner Art in Bochum. Den so viele richtige Uhrmachermeister sind weder in Bochum noch in anderen Städten zu finden. Vor allem wenn man als Spezialgebiet „Groß- und Standuhren“ hat. Dann kommen die Aufträge aus aller Welt zum Mann mit dem großen Fingerspitzengefühl.
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Vor über einem Jahr hatte Wolfgang Wendland gehört, "wer die Oberbürgermeisterwahl in Bochum gewonnen hat." Das war selbst dem Häuptling der Kassierer "zuviel Zeitmaschine und zu wenig Demokratie" und so warf er seinen Hut in den Ring. Der Wahlkampf in Bochum scheint diesmal interessant zu werden. Doch wie könnten Wahlkampfplakate von Wölfi aussehen? Die Bochumschau hatte Visionen und diese Entwürfe beim ersten Bermuda-Talk von Ralf Richter kommentieren lassen.
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In einem Städtchen nahe Wattenscheids spielten sie auf,
die Kassierer, groß, derb und laut. Und alle, die rechtzeitig eine Karte ergattern konnten, kamen: Deutsche Polizisten, Gärtner und Floristen. Und was dabei das Schlimmste war, verriet uns Sänger Wölfi (51) in einem Interview, während sich in die ausverkauften Zeche Pocken zum Punk bewegten. Für die Daheimgebliebenen berichtet die Bochumschau von der musikalischen
Moritat zwischen den Gürtellinien.
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1985 gegründet, von Wattenscheid in die ganze Welt: Die Punkrockcombo "Die Kassierer" um den singenden Oberbürgermeisterkandidaten Wolfgang Wendland erobert seit 30 Jahren die Herzen profunder Musikkenner.
Zum Jubiläumskonzert in die Zeche Bochum kamen dann alle zahlreich: Politikinteressierte, Asoziale, Punks, Musikliebhaber und Häuptling Abendwind.
Die Bochumschau gratuliert zum 30-jährigen Bestehen!