Wir sind Opel!

Solidarität aus Tradition! So war es schon immer im Ruhrgebiet. Wenn die großen Arbeitgeber wanken, marschiert die ganze Stadt auf die Straße. Kohle, Stahl und jetzt Opel. Auch wenn der große Automobilhersteller in Bochum noch so etwas wie eine Galgenfrist bekommen hat, ist die Bedrohung spürbar. Und da zeigen auch die Bochumer Künstler und Schauspieler Solidarität!

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Richtfest Musikzentrum Bochum8:44

Richtfest Musikzentrum Bochum

Das Bochumer Musikzentrum feiert Richtfest. Fünf Monate nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau an der Viktoriastraße fertiggestellt. Eine Baustellenführung mit musikalischer Begleitung durch die die Blechbläser der Bochumer Symphoniker, Ensembles der Musikschule und einem Männergesangsverein. Der letzte Nagel wurde feierlich eingeschlagen: „Ein Haus, in dem’s harmonisch klingt, das Herz in Freude fröhlich schwingt, wo Groß und Klein in frohem Streben die Schönheit der Musik erleben“.

Messpunkte2:51

Messpunkte

Das Musikzentrum kommt, die benachbarte Marienkirche bleibt und wird Teil des Musikzentrums. Ein guter Kompromiss, der da seinerzeit gefunden wurde, damit dem Neuen nicht das schöne Alte weichen muss. Und damit das auch wirklich so bleibt, muss man bei den Bauarbeiten ein bisschen aufpassen, dass die Kirche nicht beschädigt und zum schiefen Turm von Bochum wird. Dafür wurden jetzt in luftiger Höhe von den Höhenrettern der Bochumer Feuerwehr die ersten Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

VBW - Tag der Offenen Tür4:14

VBW - Tag der Offenen Tür

Die VBW in Bochum wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Darüber ist auf dieser Seite schon ausführlich berichtet worden. Doch was bisher noch fehlte, war eine große Geburtstagsfeier mit den eigenen Mietern. Die wurde jetzt nachgeholt mit einem "Tag der Offenen Tür". Gott sei Dank kamen nicht alle 40.000 Mieter, aber die, die kamen, hatten viel Spaß bei außergewöhnlichen Aktionen.

Körperwelten der Tiere4:30

Körperwelten der Tiere

Was war damals los, als der Anatom und Wissenschaftler Gunther von Hagens vor fast zwei Jahrzehnten die ersten menschlichen Plastinate der Öffentlichkeit zugänglich machte. Tote Menschen, nackt bis auf die Muskeln, Sehnen und Blutgefäße. Es ging um Moral, Ästhetik und vor allem um die Frage: Darf man das? Mittlerweile ist es ruhiger geworden, um von Hagens einst so umstrittene "Körperwelten". Fast schon auf Samtpfoten kommt jetzt die zweite Ausstellung nach Bochum. Diesmal sind es keine Menschen, sondern Tiere. Weniger Rummel aber ähnlich spektakulär.

 

Waltraud von der Baustelle21:28

Waltraud von der Baustelle

Gab es erst Bochum, oder erst Baltz?! Um diese Frage zu beantworten, hat Herr Andor (vom Modehaus) die Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert geholt, beim Richtfest des neuen 8¼-Etagigen Anbaus mit vorzusprechen, als Mensch ausm einfachen Volk. Walli, die selbst in schwerer Ehe seit 45 Jahren verheiratet ist, berichtet von Körbchengrößen, Wischmopphandy, Ohrgewächs, gleichgeschlechtlicher Liebe und macht sich auf der Baustelle nackich.

Klopp Tattoo3:56

Klopp Tattoo

Komisch, dass Martin Hüschen auf seiner Arbeitsstelle in Bochum Langendreer von seinen Arbeitskollegen immer gehänselt wird. Dabei hat sich der Kunststoff-Schlosser einer Bochumer Firma für Apparatebau doch nur als Fan der verbotenen Stadt geoutet: in dem er sich ein großes Portrait von Jürgen Klopp auf den Rücken hat tätowieren lassen! Einmalig in Deutschland und schön beKLOPPt!

Ein Tag mit Peter Neururer4:39

Ein Tag mit Peter Neururer

Eine Woche ist es nun her, dass Peter Neururer den Posten des Bochumer Cheftrainers eingenommen hat. Der VfL ist zwar nach dieser kurzen Woche immer noch im Keller aber im Keller brennt wieder Licht. Und im Keller ist auch wieder bessere Stimmung. Das ganze Umfeld ist leicht euphorisiert, dass zeigen die Vorverkaufszahlen für das nächste Heimspiel. Neururer entfacht ein neues VfL-Feuer. Die Bochumschau zeigt mal, wie er das so macht.

Der Bochumer Gemeinschaftsgarten3:25

Der Bochumer Gemeinschaftsgarten

„Wir kaufen den Hof!“ Ein Schlachtruf, der auch eine Absichtserklärung ist. Eine Gruppe besonderer Gärtner im Bochumer Süden, möchte aus einer Solidargemeinschaft heraus, einen alten Bauernhof und seine umfangreichen Ländereien kaufen, um dort die „gelebte Utopie eines offenen Gemeinschaftsgartens“ zu erhalten. Klingt nicht nur gut, ist es auch.

 


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