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Drei Mal gibt es so etwas auf der Welt, drei Mal ist es eine besondere Geschichte, geschehen im Zweiten Weltkrieg. Berlin - Coventry - Bochum. Drei Mal Bombenangriffe, drei Mal wurde eine Kirche teilzerstört. Das Kirchenschiff war fort aber der Turm stand noch. Die Gedächtniskirche in Berlin, die Kathedrale von Coventry und die Christuskirche in Bochum. Eine besondere Geschichte, ein besonderer Ort, der auch besondere Menschen anzieht: die Künstler. So wie gerade in der Christuskirche bei "Kein Raum der Gewalt".
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Altes geht, Neues kommt. Parallel zum Abriß des alten Justizzentrums hat das neue Justizzentrum am Ostring seit 2017 die Arbeit aufgenommen und beheimatet nun Land- und Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft. Die Bochumschau durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und auch einmal in Bereichen filmen, die sonst der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Es sei denn, man wäre Gast in einer Arrestzelle.
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Es gibt Menschen, die verlieben sich förmlich in eine Kirche, ein Schloß oder in ein ganz besonderes Bauwerk. Selten hört man von solchen Gefühlen beim Anblick einer öffentlichen Bedürfnisanstalt. Außer vielleicht, es handelt sich um das alte Toilettenhäuschen an der Herner Straße, Ecke Bergbaumuseum. Da wurde zumindest der Bochumer Fotograf Michael Korte mehr als schwach und so entwickelte sich eine Geschichte, die nach Jahrzehnten der Entleerung und Zerstörung ein Happy End in einer Kunsthalle fand.
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Was war damals los, als der Anatom und Wissenschaftler Gunther von Hagens vor fast zwei Jahrzehnten die ersten menschlichen Plastinate der Öffentlichkeit zugänglich machte. Tote Menschen, nackt bis auf die Muskeln, Sehnen und Blutgefäße. Es ging um Moral, Ästhetik und vor allem um die Frage: Darf man das? Mittlerweile ist es ruhiger geworden, um von Hagens einst so umstrittene "Körperwelten". Fast schon auf Samtpfoten kommt jetzt die zweite Ausstellung nach Bochum. Diesmal sind es keine Menschen, sondern Tiere. Weniger Rummel aber ähnlich spektakulär.
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Es wäre eine große persönliche Leistung, wenn es Henry Wahlig in den nächsten 14 Tagen schaffen sollte, 18,48 Kilometer rund um das Bochumer Ruhrstadion zu gehen, denn der 40jährige Bochumer leidet an der seltenen Nervenerkrankung HSP und sitzt deshalb die meiste Zeit im Rollstuhl. Jetzt versucht er zu Gunsten einer Stiftung diese Herausforderung zu meistern und hofft auf viele Unterstützer und Spender.
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Portraits zu malen, ist ein schwierige Kunst. Mit dem Kohlestift auf dem Blatt, dem Pinsel auf der Leinwand oder der Tätowiernadel auf der Haut - der Grat zwischen "Gut getroffen" und "Erkenne ich nicht wieder" ist ein schmaler. Machmal ist es nur ein Grübchen oder eine Falte, die ein Gesicht komplett verändern kann. An diese schwere Disziplin des Portraitmalens hat sich nun der Bochumer Künstler Tobias Mönninghoff mit einem ganz besonderen Rüstzeug gewagt: mit der Airbrush-Pistole. Und er hat auch ganz besondere Modelle.
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Wassily Korotchenko, die Sandalen im Schnee, haben sie bei der Bochumschau schon draußen gesehen, aber sie haben ihn noch nicht drinnen gesehen. In seinen vier Wänden. Und siehe da, dieser Professor ist nicht nur draußen verwunderlich - auch drinnen.
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Diesmal ohne Picknickdecke, dafür mit Regenponcho. Diesmal ohne Spazierstöcke, dafür mit Regenschirmen. Die diesjährige Entdeckungsreise durch den Bochumer Stadtpark mit viel Kunst, Theater und Musik wurde vom theatralischen Wetter begleitet. Summer of 2013. Mal Sonne, mal Regen. Doch die Schauspieler und Musiker, großen und kleinen Künstler trotzten mit ihren Darbietungen den Wetterkapriolen. Und der älteste Landschaftsgarten des Ruhrgebiets wurde rund um den zentralen See selbst zur Bühne.