Melez-Festival

Mode, Kunst und ein außergewöhnlicher Zug. Das Melez-Festival der Kulturen zeigte die multikulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes. Dieses Festival war ein wuseliges Misch-Masch von Veranstaltungen, die schwer unter einen Hut zu bekommen waren. Eine Modenschau mit internationalen Designern, eine Partynacht in der Jahrhunderthalle, ein langer Tisch mit Künstlern und Köchen und ein Zug, der mit kunstvoll veränderten Abteilen das Ruhrgebiet durchfuhr. Ein buntes Gemisch, „so wie die Bevölkerung hier,“ meinten die Melez-Künstler und brachten dann doch alles irgendwie zusammen.

Melez-Festival

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Tegtmeiers Erben6:44

Tegtmeiers Erben

Einmal im Jahr kommen die Enkel zu Besuch. Die Enkel oder die Erben von Adolf Tegtmeier, dem großen Ruhrgebiets-Poeten. Dann wird es lustig im Bahnhof Langendreer. Dann geht es in einer Art Ausscheidungs-Kabarett um den Titel "Tegtmeiers Erbe". Wobei, irgendwie haben sie alle das Zeug dazu. Die Bochumschau zeigt Ausschnitte aus der Veranstaltung im Bahnhof Langendreer.

Das Krematorium4:19

Das Krematorium

Es gibt einen deutlich sichtbaren Wandel in der Begräbniskultur der Stadt Bochum. Weg von der klassischen Erdbestattung, hin zur Urnenbestattung mit späterer Aufbewahrung im Kolumbarium oder in einem "Garten der Erinnerung". Wer dort seine letzte Ruhestätte findet, war zuvor im Krematorium am Hauptfriedhof, wo sich mittlerweile rund 4.000 Bochumer pro Jahr verbrennen lassen. Ein Ort, wo nur wenige Menschen freiwillig vorbeischauen.

Schneeflöckchen, Weißröckchen2:11

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Wann kommst du geschneit? Wenn es nach den insistierenden Sängern des Bochumer Kinderchores geht, kann dies nicht mehr lange dauern. Am 7. Dezember traten die Fünf- bis 14-jährigen des Bochumer Kinderchores gemeinsam mit dem Jeki-Chor der Musikschule im Kunstmuseum auf. Auf die Zuhörer wartete eine bunte Liederreise durch die weihnachtliche Kinderchorliteratur. Die Einladung zum Mitsingen nahm das Publikum frohlockend an.

Soldatendenkmal21:03

Soldatendenkmal

Nichts ist so unsichtbar wie ein Denkmal. Es soll erinnern, mahnen oder anregen. Meistens steht es aber einfach nur da, Jahre, Jahrzehnte und wird gar nicht mehr wahrgenommen. In den 90er Jahren wurde in Bochum bei mehreren Denkmälern aber einmal genauer hingeschaut. Und was man sah, führte zu einem neuen Umgang mit diesen Orten der Erinnerung: die Denkmäler wurden beschmiert, gestürtzt oder auch geköpft. Die Filmemacher "Klack Zwo B" haben dazu 1994 einen Film produziert, den die Bochumschau jetzt als historisches Filmdokument präsentieren darf.

 

50 Jahre Opel Bochum7:34

50 Jahre Opel Bochum

Die Bochumschau hätte gerne über die Feierlichkeiten zu einem halben Jahrhundert Opel in Bochum berichtet. Stattdessen zeigen wir das Pressegespräch vom 13. Dezember 2012 im Bochumer Rathaus, in dem sich Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz enttäuscht über die kurzfristige Absage der lange geplanten Jubiläumsfeier "50 Jahre Opel Bochum" durch die Opel-Werksleitung äußert.

Mäuseroulette2:56

Mäuseroulette

Edle Recken und holde Burgfräuleins aus dem ganzen Bochumer Abendland, kommet herbei zu sehen das wahrhaftig animalische Glücksspiel, dargeboten auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt zu Bochum rund um die Pauluskirche. Wohl in welches Haus entschwindet die Maushaftige? Setzet auf der Welt possierlichsten Tierchen beim Roulette der lebenden Mäuse und gewinnet kostbare Edelsteine und applaudiert mit feinstem Mäuseapplaus!

Schulte Uemmingen5:12

Schulte Uemmingen

Es gab auch ein Bochum vor Kohle und Stahl, vor der Entstehung der Zechen und der Zechensiedlungen. An einigen wenigen Orten wird das noch sichtbar, wie zum Beispiel beim alten Bauernhof Schulte Uemmingen, der jetzt von einer neuen Initiative namens "Die Stadtteil-Historiker" erforscht wird.

Lacky3:34

Lacky

Es gibt ja diese Orte oder Gegenstände, die nimmt man schon gar nicht mehr so richtig wahr, weil sie halt immer schon da waren. Es sei denn, sie sind irgendwann einmal weg. Das droht jetzt dem Schneidermeister Lacky. Den gibt es seit 33 Jahren an der Ecke Castroper Straße/ Innenstadt-Ring. Jeder kennt diesen Laden, doch bald gibt es ihn nicht mehr. Das Gebäude hat einen neuen Besitzer und der hat andere Pläne, als das Geschäftslokal an eine kleine Schneiderei zu vermieten. Ein Stück Bochumer Schneidertradition verabschiedet sich.

 


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