Starke Orte

Man nehme einen grauen Ort, am besten ein Industriedenkmal und fülle diesen Ort mit Farbe und Energie. Hört sich nach einer todsicheren Idee für eine schöne Kunst-Ausstellung an, vor allem wenn Leute ans Werk gehen, die Kunst können. Wie der Bochumer Künstlerbund mit seiner Ausstellung „Starke Orte“ in der alten Turbinenhalle im Westpark. Die Turbinenhalle ist so etwas wie die kleine kaum beachtete Schwester der Jahrhunderthalle. Doch der Bochumer Künstlerbund hat die Kleine richtig hübsch gemacht und in Szene gesetzt.

Starke Orte

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Jüdisches Leben in Bochum8:24

Jüdisches Leben in Bochum

Die jüdische Gemeinde in Bochum war über Jahre und Jahrzehnte ein fester Bestandteil des städtischen Lebens. Nicht nur vor der Zeit des Nationalsozialismus, sondern auch danach. Wo lebten sie, wo wohnten sie und wo wirkten sie? Ein Stelenweg zeigt die Geschichte - von damals bis heute - denn es gibt auch heute noch eine lebendige jüdische Gemeinde in Bochum.

Reit- und Springturnier5:14

Reit- und Springturnier

Einmal im Jahr rumpelt es im Bochums Norden ein ganzes Wochenende lang. Das ist immer dann, wenn der dortige Reit-, Fahr- und Zuchtverein sein traditionelles Pfingstturnier ausrichtet. Dann kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen die SUVs mit Pferdeanhänger angefahren und "rumpeln" über das Kopfsteinpflaster auf der Zillertalstraße. Da versteckt sich eine kleine landschaftliche Idylle, die seit nunmehr 40 Jahren das Herz der Bochumer Reiterschaft bildet.

Styropor-Recycling5:33

Styropor-Recycling

Womit verdienen die Bochumer Firmen eigentlich so ihr Geld? Da sieht man oftmals Namen, Werbung und Logos und fragt sich: was machen die eigentlich? Ein schönes Beispiel dafür ist die Firma Fischer & Söhne. Ein Entsorgungs-Fachbetrieb, der durch seine Vielzahl von hellblauen und grünen Containern auffällt. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass der Entsorger nicht nur entsorgt, sondern auch recycelt und das auf ungewöhnliche Art und Weise.

Die neue Hustadt5:42

Die neue Hustadt

Die Hustadt ist definitiv ein ganz besonderes Stück Bochumer Bau- und Kulturgeschichte. Zu Beginn der 70er als Wohnen der modernen Art errichtet, wurde die Hustadt im Laufe von zwei Jahrzehnten zu einem Ort, wo keiner mehr hinwollte. Hohe Häuser, viel Beton, wenig Grün. Nun, wiederum zwei Jahrzehnte später, wird die alte Siedlung reanimiert. In die Hustadt ist wieder Leben gekommen - und Farbe.

 

Behandeln und Begleiten5:27

Behandeln und Begleiten

Vor zehn oder gar zwanzig Jahren wäre es wohl noch undenkbar gewesen, dass es im Bochumer Kunstmuseum einmal einen Tag der "Komplementären Onkologie" geben würde, an dem viele Patienten, Ärzte und Therapeuten völlig offen über die Krankheit Krebs reden. Die Krankheit ist zwar in diesem Zeitraum nicht weniger schlimm geworden aber der Umgang mit ihr ist ein ganz Anderer. Ein Einblick in eine schwierige Krankheits-Welt mit Stimmen von Patienten und Ärzten.

Flüssesiedlung5:10

Flüssesiedlung

Es gibt wohl nur einen Ort in Deutschland, wo Werra, Eder, Sorpe und Ennepe direkt aufeinandertreffen. Das ist in der Flüssesiedlung in Bochum-Grumme, wo die Straßen alle nach heimischen Gewässern benannt wurden. In der Mitte dieser Siedlung entspringt zwar kein Fluß, aber eine interessante Geschichte über die Vielfalt der Bochumer Wohnungsbaustile und das große Engagement einer eine alten Dame.

Der Schnapper2:43

Der Schnapper

In der letzten Saison wurde viel über das Torverhältnis des VfL Bochum diskutiert. Da standen zwar mit 53 Treffern die meisten geschossenen Tore der 2. Bundesliga, gleichzeitg aber auch mit 55 Treffern die meisten Gegentore. In dieser Saison ist das ganz anders. Da steht die Null und zwar hinten. Und großen Anteil hat daran Andreas Luthe, Bochums "Schnapper".

Bochumer Stollen3:40

Bochumer Stollen

Seit der Schließung von Hannover-Hannibal und Holland gibt es in Bochum nicht nur keine Zechen mehr, die mit H anfangen, nein, es gibt überhaupt keine Zechen mehr. Schicht im Schacht. Wer noch ein bißchen Untertage-Luft schnuppern möchte, fährt ins Bergbaumuseum. Da hat man immerhin sieben Meter Erde über dem Helm. Noch höher liegt der neue blau-weiße VfL-Stollen, der den ehemaligen Spielertunnel des Stadions abgelöst hat. Besser gesagt: der Spielertunnel wurde umdekoriert und verströmt jetzt einen Hauch von Ruhrgebietsgeschichte.

 


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