Starke Orte

Man nehme einen grauen Ort, am besten ein Industriedenkmal und fülle diesen Ort mit Farbe und Energie. Hört sich nach einer todsicheren Idee für eine schöne Kunst-Ausstellung an, vor allem wenn Leute ans Werk gehen, die Kunst können. Wie der Bochumer Künstlerbund mit seiner Ausstellung „Starke Orte“ in der alten Turbinenhalle im Westpark. Die Turbinenhalle ist so etwas wie die kleine kaum beachtete Schwester der Jahrhunderthalle. Doch der Bochumer Künstlerbund hat die Kleine richtig hübsch gemacht und in Szene gesetzt.

Starke Orte

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Toto & Harry5:27

Toto & Harry

Torsten Heim und Thomas Weinkauf wären wahrscheinlich immer noch zwei ganz normale Polizisten, die auf Bochums Straßen für "Recht und Ordnung" sorgen würden, wenn nicht zufällig vor zehn Jahren einmal ein Kamerateam mit auf Streife gefahren wäre. Da entdeckten die Fernsehleute, dass Heim und Weinkauf alias Toto und Harry nicht nur Polizisten, sondern auch begnadete Entertainer sind. Das ist jetzt gut zehn Jahre her und seitdem sind nicht nur fast 100 TV-Folgen entstanden, sondern auch vier Bücher mit Anekdoten.

NEXT GENERATION3:17

NEXT GENERATION

In Deutschland geboren, in Deutschland aufgewachsen und trotzdem laut Gesetz keine Deutschen und damit von der Abschiebung bedroht. Es gibt viele Probleme von Jugendlichen im Ruhrgebiet, die bekommt man gar nicht mit, es sei denn, es stellt sich einer auf die Bühne und erzählt es. So wie bei „Next Generation“, ein Stück mit genau diesen Jugendlichen und ihrer Sicht auf das Leben und den Problemen, die sie dabei haben. „Next Generation“ - eine gefeierte Aufführung im Bochumer Schauspielhaus.

Schachtzeichen5:04

Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

627. Maiabendfest3:35

627. Maiabendfest

Sechshundertsiebenundzwanzig Jahre Bochumer Maiabendfest, ein Fest von Bochumern für Bochumer und ihren Gästen sind Geschichte. Mit dabei, die Bochumer Bürger Gilde, eine selbstständige Gruppe der Bochumer Maiabendgesellschaft. Und erstmalig: der VfL Bochum 1848 mit seinem Lizenzspielerkader. Blau-weiße Impressionen vom 627. Maiabendfest.

 

Daniel Ginczek3:08

Daniel Ginczek

Es ist eine derzeit vielgeführte Diskussion in Bochum, ob der VfL attraktiven Fußball spielt. Die Antwort lautet meistens: nein. Dann wird über die Frage gesprochen, ob denn der Trainer, Friedhelm Funkel, nicht offensiveres Personal aufstellen sollte. Die Antwort lautet meistens: ja. Und dann geht es um den zweiten Stürmer - doch der sitzt meistens auf der Bank und heißt Daniel Ginczek. Der Mann, der beim nächsten VfL-Magazin auf dem Titelblatt zu sehen sein wird.

Woher? Wohin?4:19

Woher? Wohin?

An der Ruhr-Universität Bochum gibt es 3.387 ausländische Studierende. Viele davon besuchen an der RUB Sprachkurse im Bereich "Deutsch als Fremdsprache": Sie lernen Deutsch für das Studium, für das Leben und auch für die Liebe. Dieser Film stellt fünf Studierende aus dem Ausland vor: Er erzählt, woher sie kommen und wohin sie noch gehen wollen.

Neururers Blaulichtfahrt3:59

Neururers Blaulichtfahrt

Ein gemütlicher Gesprächsabend mit Peter Neururer ist nichts für Leute, die es gerne ruhig haben. Ist die Quelle einmal angezapft, sprudelt sie ohne Pause. Dieser Mann hat schon viel erlebt. Viele Geschichten mit und von Peter Neururer haben sich mittlerweile sogar verselbständigt. Da ist es gut, einmal die Originalquelle zu hören. Deshalb gibt es hier sozusagen aus erster Hand "Neururers Blaulichtfahrt - die ganze Wahrheit".

Out of the Office2:32

Out of the Office

„Ich bin dann mal weg!“ ruft das Kunstwerk und begibt sich auf den Weg vom Verborgenen in die Öffentlichkeit. Unternehmen aus dem Ruhrgebiet zeigen ihre Meisterwerke. Was sonst nur in der Vorstandsetage hängt, darf jetzt auch einmal „out of office“ bestaunt werden. Wenn Sammler ihre Schätze offen legen, freut sich nicht nur das Museum Bochum, sondern auch der Betrachter.

 


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