Starke Orte

Man nehme einen grauen Ort, am besten ein Industriedenkmal und fülle diesen Ort mit Farbe und Energie. Hört sich nach einer todsicheren Idee für eine schöne Kunst-Ausstellung an, vor allem wenn Leute ans Werk gehen, die Kunst können. Wie der Bochumer Künstlerbund mit seiner Ausstellung „Starke Orte“ in der alten Turbinenhalle im Westpark. Die Turbinenhalle ist so etwas wie die kleine kaum beachtete Schwester der Jahrhunderthalle. Doch der Bochumer Künstlerbund hat die Kleine richtig hübsch gemacht und in Szene gesetzt.

Starke Orte

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Maiabendfest 201904:18

Maiabendfest 2019

Der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch eröffnet mit einem Grußwort den Abmarsch der Maischützen nach Harpen beim 631. Maiabendfest in Bochum. Das Bochumer Maiabendfest, eines der ältesten Heimatfeste Deutschlands, entstand im Jahre 1388 durch eine Dortmunder Fehde.

Stadtwerke-Sponsoring3:27

Stadtwerke-Sponsoring

Ein Sponsoring ist ja eigentlich eine schöne Geschichte. Diejenigen, die etwas übrig haben, geben denjenigen etwas was, die was brauchen. Voraussetzung ist eine gute Idee und ein lohnenswertes Projekt. Zu den größten Kultursponsoren in Bochum zählen traditionell die Stadtwerke. Die haben ihr Sponsoring-Paket aber vor kurzem neu einge- und verteilt. Und wenn mit alten Gewohnheiten gebrochen wird, gibt es meistens den einen oder anderen, der sich nicht so gut behandelt sieht, wie zuvor. Dabei ist alles ganz klar geregelt, sagen die Stadtwerke und stellen hier ihr neues Vergabesystem vor.

Lacky3:34

Lacky

Es gibt ja diese Orte oder Gegenstände, die nimmt man schon gar nicht mehr so richtig wahr, weil sie halt immer schon da waren. Es sei denn, sie sind irgendwann einmal weg. Das droht jetzt dem Schneidermeister Lacky. Den gibt es seit 33 Jahren an der Ecke Castroper Straße/ Innenstadt-Ring. Jeder kennt diesen Laden, doch bald gibt es ihn nicht mehr. Das Gebäude hat einen neuen Besitzer und der hat andere Pläne, als das Geschäftslokal an eine kleine Schneiderei zu vermieten. Ein Stück Bochumer Schneidertradition verabschiedet sich.

The Rusty Boys2:33

The Rusty Boys

Ein Geburtstagsständchen der besonderen Art gaben vier liebenswerte Dampfloks dem erfolgreichsten Musical der Welt. In einer Spezialversion intonierten sie den Titelsong "Starlight Express" auf der Galaveranstaltung zum 25. Jubiläum. Vom ausrangierten Ur-Rusty bis hin zum aktuell betriebsbereiten Rusty waren vier Darsteller aus zweieinhalb Jahrzehnten des rasanten Musicals vertreten: Steven Skeels, Bernie Blanks, Kevin Köhler und Marcel Brauneis. Und bei soviel Dampf im Kessel muss Pearl einfach dahinschmelzen! Versprochen.

 

Kunstmuseum2:53

Kunstmuseum

Museumsdirektor Hans Günter Golinski blickt zurück. Zurück auf den diesjährigen Ausstellungshöhepunkt. 2014 nahm sich der Künstler Gregor Schneider mit seinem Raumkunstwerk "Kunstmuseum" für die Ruhrtriennale selbiges vor und verschloss den Haupteingang des Museums. Er schuf einen neuen Eingang, ein begehbares Abflussrohr, und zwang die Besucher in gebückter Haltung und Zickzackkurs durch ein finsteres Röhrensystem, vorbei an Schlamm, Akten und Katzenkratzbaum.

Verfemte Sportler3:51

Verfemte Sportler

Die Huestraße in Bochum ist derzeit nicht nur eine Einkaufs-, sondern auch eine Museumsmeile. Dafür sorgt die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“, die recht prominent in Szene gesetzt wurde. Geradezu unübersehbar. Aber auch spannend, wenn man sich einmal die Zeit nimmt und die Figuren nicht nur von vorne, sondern auch von hinten betrachtet.

Die Stimme des Ruhrgebietes3:16

Die Stimme des Ruhrgebietes

Am Pfingst-Montag wird Werner Hansch bei seinem Abschiedsspiel offiziell in den Reporter-Ruhestand verabschiedet. Damit bekommt die Stimme des Ruhrgebietes noch einmal eine letzte große Bühne. Kostproben seines Könnens liefert ein launiger Ruhrgebiets-Rundgang, bei dem er auch noch einmal in Bochum vorbeischaute.

Beamtenplatz5:11

Beamtenplatz

In unserer Serie "Wer wohnt denn da?" sind wir diesmal auf einen Platz mit einer besonderen Geschichte gestoßen. Er heißt "Beamtenplatz" und liegt mitten in einer Bergmannssiedlung. Klingt ungewöhnlich, bedeutet aber nur, dass da früher die etwas "besseren" Leute gewohnt haben. Nämlich diejenigen, die auf der Zeche in gehobenen Positionen gearbeitet haben. Heute ist aus dem "Beamtenplatz" der "Platz der Bergmannswitwen" geworden. Und die haben eines gemeinsam, sie wohnen dort seit ewigen Zeiten. Mitten in der "Dahlhauser Heide", der Kappskolonie.

 


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