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Jeder Fußballer, der in Bochum mal in der Kreis- oder Freizeitliga gespielt hat, kennt ihn, den Kultschiedsrichter „Orphi“. Dahinter verbirgt sich der mittlerweile 75jährige Hans-Jürgen Orphall, der seit 1976 an der Pfeife hängt und ein richtiges Ruhrgebietsoriginal ist. Wenn der Orphi pfeift, gibt es immer was zu lachen. Alle kennen ihn, alle lieben. Und mittlerweile gibt es sogar ein nach ihm benanntes Turnier: den Orphi-Cup.
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Kronleuchter im Sumpf, Teelichter in Tüten, Toaster an Bäumen und Marshmallows im Lagerfeuer. Ungewöhnliche Illuminationen und Installationen verwandelten den Botanischen Garten in einen Märchenwald. Die Verantwortlichen der RUB haben in zahlreichen Nacht- und ExtraSchichten einen fabelhaften Parkour kreiert. Vorbei an Pavillons, Gewächshäusern und dem Chinesischen Garten, begleitet von Musik, Tanz, Literatur und Kunst. Und 20.000 Besucher zeigten ob des blümeranten Meisterwerks mit dem grünen Daumen sicher nach oben.
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Es gibt einen deutlich sichtbaren Wandel in der Begräbniskultur der Stadt Bochum. Weg von der klassischen Erdbestattung, hin zur Urnenbestattung mit späterer Aufbewahrung im Kolumbarium oder in einem "Garten der Erinnerung". Wer dort seine letzte Ruhestätte findet, war zuvor im Krematorium am Hauptfriedhof, wo sich mittlerweile rund 4.000 Bochumer pro Jahr verbrennen lassen. Ein Ort, wo nur wenige Menschen freiwillig vorbeischauen.
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Zu Karneval findet in den Bochumer Stadtteilen Wattenscheid-Höntrop und Sevinghausen das traditionelle Gänsereiten statt.
Bei diesem Karnevalsbrauch wird eine zuvor getötete Gans an den Füßen an einem Seil zwischen zwei Baumstämmen aufgehängt.
Anschließend versuchen die Gänsereiter, der Gans mit der Hand den Kopf abzureißen. Der Gewinner ist dann der Gänsereiterkönig für ein Jahr. Der Geschichte nach soll dieser Brauch durch spanische Soldaten im 16. und 17. in das Ruhrgebiet gekommen sein.
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Es gibt wohl nur einen Ort in Deutschland, wo Werra, Eder, Sorpe und Ennepe direkt aufeinandertreffen. Das ist in der Flüssesiedlung in Bochum-Grumme, wo die Straßen alle nach heimischen Gewässern benannt wurden. In der Mitte dieser Siedlung entspringt zwar kein Fluß, aber eine interessante Geschichte über die Vielfalt der Bochumer Wohnungsbaustile und das große Engagement einer eine alten Dame.
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Henry Wahlig hat es geschafft! Der an der unheilbaren Nervenkrankheit HSP leidende VfL-Fan ist in gut 14 Tagen 18,48 Kilometer rund um das Ruhrstadion gelaufen. Am Ende gab es einen Empfang mit Applaus, vielen Spenden für seine Stiftung und einige überraschende Momente.
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Der Stelenweg, der das jüdische Leben in Bochum dokumentiert, hat eine neue Halte- und Verweilsstelle erhalten, denn jetzt wurde die achte Stele errichtet. Am alten Bochumer Nordbahnhof, der heute eine Schönheitsklinik beheimatet und früher Ort von Wiedersehen und Abschied war. Darunter auch so manch grausamer Abschied.
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Es gibt in Bochum einen Schriftsteller, der ist wirklich eine sonderbare Gestalt. Sein Name: Wolfgang Welt. Sein Beruf: Nachtportier im Schauspielhaus. Sein literarisches Werk: vier Bücher, die in den letzten Jahrzehnten wenig verkauft aber oft gelobt wurden. Von bekannten Literaturkritikern und Schriftstellern. So ist zum Beispiel Peter Handke ein bekennender Fan von Wolfgang Welt, dem Bochumer Chronisten der 80er Jahre.