HalloDu-Theater

Da wird immer über Kürzungen im Kulturhaushalt der Stadt Bochum gesprochen und niemand weiß so richtig, wo denn dann genau gespart werden soll. Abstrakte Zahlen und allgemeine Aussagen. Doch treffen wird es dann oft auch die, die sowieso schon am Limit leben. Kleine Kreative und Künstler.
Dazu gehört auch das "Hallo Du"-Theater, ein Beispiel für Kunst am Rande der Wirtschaftlichkeit.

HalloDu-Theater

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Schleichender Verfall4:08

Schleichender Verfall

Das Uni-Center wurde vor fast 50 Jahren als Prunkstück des urbanen Lebens und der Vermischung von Wohnen, Arbeit und Einkaufen gefeiert. Doch wenn 50 Jahre lang nichts für die Erhaltung getan wird, dann verliert auch ein Prunkstück seinen Glanz. Schuld ist der Besitzer und Investor. Der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer spricht von "Raubtier-Kapitalismus" und erklärt auch warum.

Das Krematorium4:19

Das Krematorium

Es gibt einen deutlich sichtbaren Wandel in der Begräbniskultur der Stadt Bochum. Weg von der klassischen Erdbestattung, hin zur Urnenbestattung mit späterer Aufbewahrung im Kolumbarium oder in einem "Garten der Erinnerung". Wer dort seine letzte Ruhestätte findet, war zuvor im Krematorium am Hauptfriedhof, wo sich mittlerweile rund 4.000 Bochumer pro Jahr verbrennen lassen. Ein Ort, wo nur wenige Menschen freiwillig vorbeischauen.

Ein Japaner in Bochum3:09

Ein Japaner in Bochum

Die Stadt Bochum hat im japanischen Fußball immer noch einen guten Klang, seit dem der einstige Starspieler Shinji Ono eine kurze Zeit lang das Trikot des VfL trug. Ono war zwar die meiste Bochumer Zeit verletzt aber ab und zu blitzte sein Können auf. So wie bei dem neuen VfL-Japaner Takashi Inui, der erst wenige Wochen hier ist, aber schon für den einen oder anderen besonderen Moment gesorgt hat. Und jetzt interessiert sich auch wieder die japanische Fußballwelt für Bochum und den VfL.

Haus des Wissens4:00

Haus des Wissens

Das "Haus des Wissens" ist der schöne Titel für das große Gebäude gegenüber dem Rathaus, das bis 2026 zur neuen Heimat von Stadtbibliothek, Volkshochschule und Angeboten von den Hochschulen (UniverCity) umgebaut wird. Das ehemalige Verwaltungsgebäude von Post und Telekom wird zu einer zukünftigen Bochumer Topadresse aufgepeppt, mit einer Markthalle im Erdgeschoß und einem Dachgarten auf der Gebäudespitze. In den nächsten Tagen kommen die Bagger, aber zuvor warf die Bochumschau noch einen letzten Blick in den alten „Telekomblock“.

 

Fellensiek trifft Kowalski5:03

Fellensiek trifft Kowalski

Kowalski ist so ein Name, der passt perfekt ins Ruhrgebiet. Der klingt nach Taubenvater, nach Bergmann und nach einem Fußballspieler. Oder nach einer Musikgruppe. Wer das allerdings erkennt, der muß nicht nur Experte, sondern auch schon ein bißchen älter sein. Kowalski, dass war in der Tat einmal eine Band, die vor 30 Jahren ihr erstes und vor gut 20 Jahren ihr letztes Konzert gegeben hat. Leadsänger war der Schauspieler Uwe Fellensiek. Und der bringt jetzt nach langer Pause wieder eine Platte raus.

Ruhr-Triennale3:38

Ruhr-Triennale

Das alljährliche Festival der Hochkultur bot auch in diesem Jahr große Namen und außergewöhnliche Aufführungen und die Jahrhunderthalle als Hauptspielort zeigte dabei wieder einmal seine Wandlungsfähigkeit. Von der Industriekulisse bis zur Wüste - die Regisseure nutzten Höhe, Breite und vor allem die Weite. Ungewöhnliche Bilder an einem außergewöhnlichen Ort.

Redelings & Goosen11:17

Redelings & Goosen

Die Nachbetrachtung des vergangenen Fußballjahres wird der gemeine Fan in Bochum zweiteilen müssen. Auf der einen Seite die aufregende, teilweise spektakuläre Saison in Liga 1 und auf der anderen Seite, die trostlose Reise durch die deutsche Fußball-Landschaft in der 2. Klasse. Wie gut, dass es da wenigstens ein Gegenmittel ohne Nebenwirkungen gibt: Scudetto 2012. Die Fußballshow mit Ben Redelings, Frank Goosen und Ehrengast Philipp Bönig. Die Saison geht, der Rückblick kommt.

Glockenstimmen4:22

Glockenstimmen

Die Glocke ist zurück. Als eine von vieren hängt die 1957 vom Bochumer Verein gegossene Glocke nach erfolgter Restauration wieder in der Marienkirche. Mit der Inschrift „Gerechtigkeit schafft Frieden“ hängt sie nun gut sichtbar vom zukünftigen Foyer des Anneliese-Brost-Musikforums Ruhr in 12 Metern Höhe. Die Abstimmung des Tons „B-Null“ der künftigen Pausenglocke erfordert ein wesentlich leiseres Anschlagen des neuen, seitlich montierten Bronzepilzes. Die Bochumschau berichtet von der Stimmprobe.

 


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