Unerwartet / Unexpected

Eine Ausstellung im Museum Bochum passend zum hitzigsten Diskussions-Thema des Jahres 2010: Die Kunst und Kultur des Islams - nicht in Berlin-Neukölln, sondern in der Geschichte. Vielleicht hilft es ja als Grundlagenseminar für alle weiteren Diskussionen. Thematisch ein Volltreffer und schön anzusehen: „Unerwartet/ Unexpected“ – eine facettenreiche Ausstellung im Kunstmuseum.

Unerwartet / Unexpected

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Chris Hopkins3:45

Chris Hopkins

Zwei "beswingte" Nächte lang war Bochum ein Ort der Jazz-Musik mit Künstlern aus New York, San Francisco und Amsterdam. Zwei Nächte lang schaffte es der Bochumer Pianist Chris Hopkins wieder einmal, das Wasserschloß Kemnade mit der Stimmung eines New Yorker Jazz-Clubs Mitte des letzten Jahrhunderts zu versehen. Die "Kemnade Swing Nights" waren auch in diesem Jahr wieder so besonders, weil die Künstler so außergewöhnlich waren.

Styropor-Recycling5:33

Styropor-Recycling

Womit verdienen die Bochumer Firmen eigentlich so ihr Geld? Da sieht man oftmals Namen, Werbung und Logos und fragt sich: was machen die eigentlich? Ein schönes Beispiel dafür ist die Firma Fischer & Söhne. Ein Entsorgungs-Fachbetrieb, der durch seine Vielzahl von hellblauen und grünen Containern auffällt. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass der Entsorger nicht nur entsorgt, sondern auch recycelt und das auf ungewöhnliche Art und Weise.

Der Start „Bochum 2010“1:31

Der Start „Bochum 2010“

Alles besitzt einen Anfang auch das Kulturhauptstadtjahr. Silvester 2009/2010: die Kulturhauptstadt 2010 wird im Bochumer Museum mit einer großen Party begrüßt. Und der Lichtkünstler Morellet sorgte für die passende Beleuchtung.

Schachtzeichen5:04

Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

 

Breakdance4:01

Breakdance

Breakdance ist so ein Tanzphänomen, dass schon mehrere Mal totgesagt wurde, aber dann immer wieder aus dem Nichts auftauchte - cooler und hipper als zuvor. In den 80er Jahren kam der Breakdance aus den USA, um das Jahr 2000 brachten ihn die Flying Steps wieder in Erinnerung und auch jetzt, spätestens seit Urbanatix und Co., ist er wieder salonfähig. Mittlerweile gibt es im Breakdance sogar Deutsche Meitscherschaften. Der aktuelle Titelträger heißt "Reckless", eine Formation aus dem Ruhrgebiet. Mit dabei: ein Tänzer aus Bochum.

Route der Wohnkultur3:12

Route der Wohnkultur

Die Geschichte der Architektur der großen Wohnsiedlungen im Ruhrgebiet kann auf einer Rundfahrt namens „Route der Wohnkultur“ besichtigt werden. Doch Vorsicht, es ist eine Tour voller Erstaunen und Erschrecken. Zuerst kommt der Schreck, beim Anblick der architektonischen Bausünden der vergangenen Jahrzehnte. Dann folgt das Staunen darüber, was aus diesen ehemals so hässlichen Siedlungen in den letzten Jahren geworden ist.

Schleichender Verfall4:08

Schleichender Verfall

Das Uni-Center wurde vor fast 50 Jahren als Prunkstück des urbanen Lebens und der Vermischung von Wohnen, Arbeit und Einkaufen gefeiert. Doch wenn 50 Jahre lang nichts für die Erhaltung getan wird, dann verliert auch ein Prunkstück seinen Glanz. Schuld ist der Besitzer und Investor. Der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer spricht von "Raubtier-Kapitalismus" und erklärt auch warum.

 


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