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Wir haben mit Ata Lameck und Hermann Gerland über das DFB-Pokal-Spiel gegen die Bayern gesprochen und zumindest Statistikfuchs "Ata" macht uns ein wenig Mut.
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Am Colosseum an der Alleestraße entsteht für zwei Monate ein Ort, an dem Theaterrequisiten und andere wertvolle Produktionsreste des Kulturbetriebs gesammelt werden. Die Materialverwaltung on Tour bewahrt Materialien vor der Verschrottung und verleiht sie oder verkauft sie an Firmen, Produktionen oder Privatpersonen. Zudem werden verschiedene Events wie Lesung, Konzert, Kunstschule und Workshops angeboten.
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Die lebende Schlagzeug-Legende Carl Palmer gehört laut Rolling Stone zu den "Top 10 Drummer of all Time". Der Rock-Schlagzeuger präsentierte seine Virtuosität in der Zeche Bochum mit der einstigen Supergroup ASIA, die dort zum 30-Jährigen Bühnenjubiläum in ¾ der Originalbesetzung auftrat. Musikalisch in Topform, mit ungeheuerer Präzision und Kraft bearbeitete die Drum-Ikone sein Schlagzeug, das im Vergleich zu seiner Zeit bei Emerson, Lake & Palmer minimalistisch wirkt. Und weil er so extrem schnell ist, hat Carl zwischendurch immer noch Zeit für Drumstick-Mätzchen.
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Es gibt Menschen, die verlieben sich förmlich in eine Kirche, ein Schloß oder in ein ganz besonderes Bauwerk. Selten hört man von solchen Gefühlen beim Anblick einer öffentlichen Bedürfnisanstalt. Außer vielleicht, es handelt sich um das alte Toilettenhäuschen an der Herner Straße, Ecke Bergbaumuseum. Da wurde zumindest der Bochumer Fotograf Michael Korte mehr als schwach und so entwickelte sich eine Geschichte, die nach Jahrzehnten der Entleerung und Zerstörung ein Happy End in einer Kunsthalle fand.
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Aufgeschoben war diesmal nicht aufgehoben. Im letzten Jahr wurde die Stadt Bochum 700 Jahre alt und konnte nicht feiern. Aus Gründen. Das wurde jetzt nachgeholt mit einem ausgiebigen Stadtpicknick in einer für einen Tag autofreien Innenstadt.
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Welch ein Aufschrei der Empörung hallte im Jahre 1983 durch Bochum, als in einer Nacht- und Nebelaktion bis heute unbekannte Täter das Denkmal im Eingangsbereich des Stadtparks umstürtzten. Es war ein politischer Anschlag, denn das Denkmal stammte aus dem Jahr 1935 und war von der Gestaltung her ein Kind seiner Zeit. Was war 1935, zur Zeit der Errichtung und 1983, zum Zeitpunkt des Sturzes, in Bochum los? Und wo steht dieses Denkmal heute? Die Bochumschau hat die gestürtzten Soldaten gefunden und blickt auf 80 Jahre Stadtgeschichte zurück.
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Es steht kein Pferd auf dem Flur, wenn im Kunstmuseum Jecken beim Mummenschanz zu karnevalsfreier Livemusik tanzen. Der Maskenball in Bochum: Drei Bühnen, buntes Treiben, aufwändige Kostüme. Nachts im Museum. Wenn man plötzlich vor Grüngesichtern, Greenhorns oder Grünkitteln steht, nicht gleich erShreken. Fantasievolle Kostüme von den fabulösen Freiheitsstatuen, über die lebende Leinwand bis hin zur tanzenden Diskokugel, lassen den Abend nicht nur für alte Weiber in Erinnerung bleiben.
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Wenn der Mensch so gut riechen könnte wie manches Tier, dann würde er einmal im Jahr die Nase in den Himmel heben und schnurstracks in Richtung Innenstadt laufen. Dort erwartet ihn dann Bochum kulinarisch: Ein Fest der Düfte und Gerüche, ein Boulevard voller erlesener Speisen und Getränke. Nun kann der Mensch zwar nicht so gut riechen aber dafür relativ gut Zeitung lesen und da steht es dann: fünf kulinarische Tage, 17 Köche und endlich mal wieder Sommerwetter. Und da schaute dann halb Bochum mal eben vorbei.