Tour der Hoffnung 2012

Es war einmal ein engagierter Arzt, der überlegte, wie er an Spendengelder für die Behandlung krebskranker Kinder kommen könnte. Aus der Überlegung entstand eine Idee: wenn ich mich mit dem Fahrrad von einem potentiellen Spender zum nächsten quäle, dann merken die, dass ich es ernst meine und öffnen ihr Portemonaie. So ungefähr entstand im Jahr 1983 die "Tour der Hoffnung", die es seit drei Jahren auch in Bochum gibt.

Tour der Hoffnung 2012

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Die Guzheng-Spielerin6:40

Die Guzheng-Spielerin

Die Guzheng, oder wie Chinesen sagen 古箏, ist eine Wölbbrettzither , ein Zupfinstrument, mit einer sehr langen Tradition mit der meist klassische chinesische Musik gespielt wird. Sie gilt als Urahne verschiedener asiatischer Zithern. Die Bochumschau besuchte die fingerfertige Musikerin Sun Ronghan im Cafe der Musikschule Bochum und lauschte ihrem filigranen Spiel mit den 21 Saiten. Gezupft, angerissen, emotional - man fühlt sich fast wie in der Pekingoper.

Der Hoffnungsträger2:36

Der Hoffnungsträger

Der VfL Bochum hat einen neuen Trainer und diesmal kennen ihn auch alle. Dieter Hecking ist da und der gibt einem schon an seinem ersten Tag Bochum das Gefühl, dass der VfL diesmal eine gute Entscheidung getroffen hat. Er ist zwar kein Messias, aber ein Mann, der den Fußball liebt. Das sagte er auf seiner ersten Pressekonferenz und auch noch einiges mehr, was aufhorchen läßt. Einen ersten Eindruck vom neuen Coach gibt es jetzt auf der Bochumschau.

Orphi, der Kultschiedsrichter4:48

Orphi, der Kultschiedsrichter

Jeder Fußballer, der in Bochum mal in der Kreis- oder Freizeitliga gespielt hat, kennt ihn, den Kultschiedsrichter „Orphi“. Dahinter verbirgt sich der mittlerweile 75jährige Hans-Jürgen Orphall, der seit 1976 an der Pfeife hängt und ein richtiges Ruhrgebietsoriginal ist. Wenn der Orphi pfeift, gibt es immer was zu lachen. Alle kennen ihn, alle lieben. Und mittlerweile gibt es sogar ein nach ihm benanntes Turnier: den Orphi-Cup.

Der Kubus3:20

Der Kubus

Würde es derzeit eine Umfrage geben, in welchem Haus in Bochum man gerne wohnen würde, wäre der Kubus im Haus Weitmar vielleicht die Nr.1. Architektonisch mehr als reizvoll und mit einer Lage im Grünen. Der neue Kubus im Haus Weitmar ist eines der schönsten Gebäude der Stadt. Dazu kommt noch, dass es „im“ alten Haus Weitmar errichtet wurde und dadurch die bröckelnden Gemäuer der alten Ruine stabilisiert und gerettet werden konnten.

 

Gänsereiten1:39

Gänsereiten

Zu Karneval findet in den Bochumer Stadtteilen Wattenscheid-Höntrop und Sevinghausen das traditionelle Gänsereiten statt. Bei diesem Karnevalsbrauch wird eine zuvor getötete Gans an den Füßen an einem Seil zwischen zwei Baumstämmen aufgehängt. Anschließend versuchen die Gänsereiter, der Gans mit der Hand den Kopf abzureißen. Der Gewinner ist dann der Gänsereiterkönig für ein Jahr. Der Geschichte nach soll dieser Brauch durch spanische Soldaten im 16. und 17. in das Ruhrgebiet gekommen sein.

Der EisSalon2:30

Der EisSalon

Im Jahre 2003 ging die Bochumer Eiszeit zu Ende, als der beliebte Eistreff schloss. 13 Jahre später wird eine Bochumer Tradition wieder zum Leben erweckt, wenn auch nur temporär im Dezember. In der Jahrhunderhalle Bochum kann man nun Schlittschuhlaufen, klönen, schwofen und flirten was das Zeug hält. Auf der 90 x 15 m großen Eisfläche kann man Pirouetten drehen, den Max oder den Rittberger machen oder einfach nur Händchen halten. Wir wünschen viel Spaß!

Kult-Kiosk3:47

Kult-Kiosk

Es gibt neue Hoffnung für die Besitzer des Kult-Kiosk am Freigrafendamm in Altenbochum. Der Kiosk selbst soll zwar noch weiterhin abgerissen werden, aber den Besitzern wurde jetzt in unmittelbarer Nähe ein neues Ladenlokal angeboten und die Bochumschau war live dabei.

Golfrunde mit Cheftrainer5:35

Golfrunde mit Cheftrainer

Was macht ein Cheftrainer am trainingsfreien Tag? Er steht auf dem grünen Rasen. Allerdings werden dann aus Stollen Spikes und aus Lederbällen werden Hartgummi-Geschosse. Peter Neururer ist bekennender Golfer und teilt dieses Hobby mit vielen Sponsoren des VfL Bochum. Und die gingen jetzt alle zusammen auf eine 18-Loch-Reise durch den Bochumer Süden. Dort gab es dann - Zitat des Cheftrainers - "Ein bißchen Tiger (Woods) und viel Pedda".

 


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