Tour der Hoffnung 2012

Es war einmal ein engagierter Arzt, der überlegte, wie er an Spendengelder für die Behandlung krebskranker Kinder kommen könnte. Aus der Überlegung entstand eine Idee: wenn ich mich mit dem Fahrrad von einem potentiellen Spender zum nächsten quäle, dann merken die, dass ich es ernst meine und öffnen ihr Portemonaie. So ungefähr entstand im Jahr 1983 die "Tour der Hoffnung", die es seit drei Jahren auch in Bochum gibt.

Tour der Hoffnung 2012

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Tierpark-Umbau4:06

Tierpark-Umbau

Der lachende Hans, die Papageien, Kattas und Nasenbären des Bochumer Tierparks sitzen auf gepackten Koffern. Ihnen steht ein großer Umzug in neue und großangelegte Gehege bevor. Es wird sich viel verändern im alten Zoo am Stadtpark. Ein neuer Eingangsbereich und ein umgebauter Mittelteil werden dem Tierpark zukünftig ein ganz neues Gesicht geben.

Sturm über Bochum10:15

Sturm über Bochum

Nahezu nichts ging mehr am Morgen danach, nachdem Sturmtief Christian in der Pfingstmontagnacht ganze Straßenzüge in Bochum verwüstet hat. Die Bilanz des Orkans mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h: Überschwemmungen, umgestürzte Bäume, gerissene Oberleitungen, zerquetschte Autos, verwilderte Straßenzüge. Über tausend Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Stadt Bochum waren für Bochum im Einsatz.

Flohzirkus4:28

Flohzirkus

Der Zirkus ist in der Stadt. Doch kein gewöhnlicher. Der weltkleinste Zirkus gastiert zur Zeit in der großen historischen Industriekathedrale, der Jahrhunderthalle in Bochum. Auf dem siebten historischen Jahrmarkt ziehen internationale Flohdamen alle Blicke auf sich, denn die Blutsaugerinnen können Fiaker ziehen, Karussells drehen oder wundervolle Tore schießen. Und wie man einen ganzen Flohzirkus bändigt, erzählt uns der Flohzirkusdirektor. Eine spannende Attraktion aus einer anderen Zeit. Aber schauen Sie selbst!

Pottoriginale5:46

Pottoriginale

Pottoriginale, das ist Film aus Bochum von einem Bochumer Regisseur mit Hauptdarstellern aus - na klar - Bochum, der das Ruhrgebiet so zeigt, wie es mal war. Oder ist es noch immer so? Die Typen sind auf jeden Fall echt und die Geschichte zum Teil auch aber so richtig erklären kann man "Pottoriginale" nicht, man muss sie einfach sehen.

 

Fritz Bauer Forum3:34

Fritz Bauer Forum

„Brutalismus“ ist nicht nur ein komisches Wort, sondern auch der Begriff für einen besonderen architektonischen Stil. In Bochum gibt es davon mit der Trauerhalle an der Havkenscheider Straße zumindest ein sehenswertes Beispiel. Die Trauerhalle war jahrelang zugewachsen und nicht sichtbar. Jetzt aber wird sie freigeschnitten und umgebaut - zu einer Bibliothek für mehr als 40.000 Bücher im neuen Fritz Bauer Forum. Ein politisch wie architektonisch gleichermaßen spannendes Projekt.

Bahnhof Langendreer4:38

Bahnhof Langendreer

Herzlichen Glückwunsch, lieber Bahnhof. 25 Jahre Bahnhof Langendreer, ein Vierteljahrhundert alternative Kulturpolitik. Das hätten sich die streibaren Demonstranten, Linken, Alternativen und auch Langendreer Bahnhofsbewahrer von einst nicht träumen lassen, dass sie mal zum Establishment der Kulturpolitik gehören würden. Doch 25 Jahre und ein paar graue Haare später ist der Bahnhof auf jeden Fall eines: ein feste Größe in Bochum.

Fanfare Masolo5:42

Fanfare Masolo

Gegründet wurde die FANFARE MASOLO als Projekt des Kulturzentrums Espace Masolo in Kinshasa. Das Ensemble aus ehemaligen kongolesischen Straßenkindern und Kindersoldaten beeindruckt mit eigenwilligen Arrangements aus traditioneller kongolesischer Musik und afrikanischem Brass. Ihre Klangkunst stellten die Nachwuchsmusiker am Tag des offenen Denkmals den Besuchern im alten Weitmarer Wasserturm, der Heimat der Fidena, vor.

Soldatendenkmal21:03

Soldatendenkmal

Nichts ist so unsichtbar wie ein Denkmal. Es soll erinnern, mahnen oder anregen. Meistens steht es aber einfach nur da, Jahre, Jahrzehnte und wird gar nicht mehr wahrgenommen. In den 90er Jahren wurde in Bochum bei mehreren Denkmälern aber einmal genauer hingeschaut. Und was man sah, führte zu einem neuen Umgang mit diesen Orten der Erinnerung: die Denkmäler wurden beschmiert, gestürtzt oder auch geköpft. Die Filmemacher "Klack Zwo B" haben dazu 1994 einen Film produziert, den die Bochumschau jetzt als historisches Filmdokument präsentieren darf.

 


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