Tour der Hoffnung 2012

Es war einmal ein engagierter Arzt, der überlegte, wie er an Spendengelder für die Behandlung krebskranker Kinder kommen könnte. Aus der Überlegung entstand eine Idee: wenn ich mich mit dem Fahrrad von einem potentiellen Spender zum nächsten quäle, dann merken die, dass ich es ernst meine und öffnen ihr Portemonaie. So ungefähr entstand im Jahr 1983 die "Tour der Hoffnung", die es seit drei Jahren auch in Bochum gibt.

Tour der Hoffnung 2012

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Rohbau Musikzentrum4:28

Rohbau Musikzentrum

Wer will fleißige Handwerker sehn, der muß zum Musikzentrum gehn. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein. Es wird also was, der Rohbau des Musikzentrums ist nach sieben Monaten fleißiger Rohbauarbeit nahezu abgeschlossen. Hier ein paar Daten: Nutzfläche: 7.750 m², umbauter Raum: 47.600 m³, Beton C30/37: 7.000 m³, Stabstahl IV S: 850 t. Die Bochumschau hat sich auf der Baustelle einmal umgesehen.

Der Vorleser4:33

Der Vorleser

Es begann alles vor vielen Jahren mit den Tresenlesern. Da zog Frank Goosen durch die Bochumer Kneipen und las zusammen mit Jochen Malmsheimer aus vielen Werken der Weltliteratur. Meistens waren es lustige Bücher und oft wurde dazu auch ein Bierchen gereicht. Elf selbstgeschriebene Bücher später sitzt Frank Goosen nun wieder mit dem Buch in der Hand vor seinem Publikum in der alten Druckerei Herne. Früher füllte der die Kneipen, heute ganze Säle. Weil er etwas macht, was er sehr gut kann: Vorlesen!

Abriss! Warum?3:41

Abriss! Warum?

Im Bochumer Lottental wurden die baulichen Reste der Zeche Klosterbusch freigeschnitten, die dort lange Zeit hinter Büschen und Bäumen gut versteckt lagen. Jetzt sind sie wieder sichtbar, aber nicht, um das Gebäude in seiner architektonischen Besonderheit zu präsentieren, sondern um es abzureißen. Eine Baumaßnahme, die jetzt auf Widerstand stößt.

Ruhr-Triennale3:38

Ruhr-Triennale

Das alljährliche Festival der Hochkultur bot auch in diesem Jahr große Namen und außergewöhnliche Aufführungen und die Jahrhunderthalle als Hauptspielort zeigte dabei wieder einmal seine Wandlungsfähigkeit. Von der Industriekulisse bis zur Wüste - die Regisseure nutzten Höhe, Breite und vor allem die Weite. Ungewöhnliche Bilder an einem außergewöhnlichen Ort.

 

Ein Bochumer im Ally Pally3:04

Ein Bochumer im Ally Pally

Wenn der Weihnachtsbaum leuchtet und der Schnee leise rieselt, erobern alljährlich kräftige Männer in bunten Hemden die Mattscheiben der heimischen Fernseher. Zum Jahresende findet dann traditionell die Dart-Weltmeisterschaft statt. Austragungsort ist das sogenannte "Ally Pally" in London, wo leicht bis stark alkoholisierte Fans in ausgefallenen Kostümen den Dartspielern zujubeln. In diesem Jahr steht ein Junge aus Bochum mit auf der Bühne. Kevin Münch, Spitz- oder bessser gesagt Kampfname: "The Dragon"!

Kochshow5:02

Kochshow

Früher war der Koch der große Unbekannte in einem Restaurant. Er stand in seiner abgeschiedenen Küche und gab nur sein kulinarisches Werk, nicht aber seine Person zum Besten. Seit dem großen Erfolg der Fernsehköche hat sich das aber gewandelt. Doch nicht jeder Koch möchte sich in die Pfanne schauen lassen. Deshalb war es schon etwas Besonderes, als jetzt in der "Scheune der Köstlichkeiten" gleich vier Köche öffentlich hinter einem Herd standen und brutzelten. Eine Bochumer Kochshow, die in dieser Form wohl einmalig ist.

Bahnhof Nord3:51

Bahnhof Nord

Jahrelang wurde er eigentlich gar nicht so richtig beachtet. Er war halt immer da. Nur der Autofahrer an der roten Ampel zwischen Ost- und Nordring schaute mal länger drauf, auf den Bahnhof Nord, der über 100 Jahre einer der zentralen Orte in Bochum war. Jetzt will ihn der Besitzer abreißen lassen und auf einmal findet der alte Bahnhof eine öffentliche Beachtung, die er seit seiner Stillegung im Jahr 1979 nicht mehr gekannt hat. Und alle stellen sich kopfschüttelnd die gleiche Frage: warum soll dieses Bauwerk eigentlich weg?

Die neunte Stele9:28

Die neunte Stele

Das neunte Kapitel einer ganz besonderen Geschichte in der 700jährigen Historie der Stadt Bochum ist nun fertiggestellt. Es handelt sich um den „Stelenweg“, der die Geschichte des jüdischen Lebens in Bochum dokumentiert. Das neunte Kapitel ist gleichbedeutend mit der neunten Stele und die wurde jetzt in Erinnerung an die vielen jüdischen Kaufleute der Stadt mitten im Bochumer Einkaufsviertel aufgestellt.

 


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