Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

Schachtzeichen

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Die Tobinskis4:05

Die Tobinskis

Die "Ludolfs" kennt fast jeder. Vier ölverschmierte Brüder, die als Autoverwerter auf dem Schrottplatz leben und arbeiten. Seit Jahren wird ihr seltsames Leben im Fernsehen abgebildet. Heute leben sie in Rheinland-Pfalz, aber angeblich stammen sie aus Bochum-Langendreer. Das behaupten die Tobinskis. Das sind sieben Brüder aus Langendreer, die auch viel mit Autos zu tun haben und sich "Alteisenschrauber" nennen. Eine ganz besondere Geschichte über eine Autoschraubergroßfamilie aus Bochum.

Springorum-Bahn 199528:00

Springorum-Bahn 1995

Die Älteren werden sich noch daran erinnern. Am 1. November 1883 (Bochum Nord — Wiemelhausen) und am 1. Januar 1884 (Wiemelhausen — Weitmar) wurde die Springorum-Bahn für den Güterverkehr freigegeben. Die Bahn wurde benannt nach dem an der Strecke liegenden Steinkohlekraftwerk Springorum (ehem. Prinz-Regent-Nord). Die Jüngeren können nun - dank des Filmmaterials von Uwe Herker - eine Zeitreise in das Jahr 1995 unternehmen, auf die Bahnstrecke von Bochum-Nord nach Bochum-Weitmar.

Wasser-Hochbehälter Bochum-Stiepel9:20

Wasser-Hochbehälter Bochum-Stiepel

Es war ein fast schon mystischer Moment, als die Mönche des Bochumer Zisterzienser-Klosters in dem alten Stiepeler Wassersaal ihre Choräle sangen. Es war auch gleichzeitig ein Abschied von diesem fast 115 Jahre alten Gebäude. Ein Bauwerk, wo über ein Jahrhundert lang das Trinkwasser der Stadt Bochum gespeichert wurde. Doch an gleicher Stelle wurden jetzt neue Wassersäle errichtet. Und zukünftig wird jeder Tropfen Wasser, der in der Bochumer Innenstadt benutzt wird, einmal den neuen Wasser-Hochbehälter durchlaufen haben.

71 Flüchtlinge7:48

71 Flüchtlinge

Ein Zeichen setzten das Schauspielhaus Bochum und der Bochumer Spediteur Gerard Graf am 2. September 2015 gegen das Flüchtlingsdrama in Europa. Ein Gedenken an 71 tote Flüchtlinge, die im Laderaum eines LKW vermutlich erstickten. 59 Männer, acht Frauen und vier Kinder.

 

Radwende Bochum03:22

Radwende Bochum

Ca. 350 Radler*innen folgten dem Aufruf des Bündnisses Radwende Bochum und radelten für bessere und vor allem mehr Radwege in Bochum, insbesondere im Innenstadtbereich. Knappe zwei Stunden rollten die Teilnehmer ungestört über den Bochumer Innenstadtring sowie auf Teilstücken einiger Radialstraßen wie Castroper Straße, Alleestraße, Königsallee und Universitätsstraße.

Abriss! Warum?3:41

Abriss! Warum?

Im Bochumer Lottental wurden die baulichen Reste der Zeche Klosterbusch freigeschnitten, die dort lange Zeit hinter Büschen und Bäumen gut versteckt lagen. Jetzt sind sie wieder sichtbar, aber nicht, um das Gebäude in seiner architektonischen Besonderheit zu präsentieren, sondern um es abzureißen. Eine Baumaßnahme, die jetzt auf Widerstand stößt.

Fritz Bauer Forum3:34

Fritz Bauer Forum

„Brutalismus“ ist nicht nur ein komisches Wort, sondern auch der Begriff für einen besonderen architektonischen Stil. In Bochum gibt es davon mit der Trauerhalle an der Havkenscheider Straße zumindest ein sehenswertes Beispiel. Die Trauerhalle war jahrelang zugewachsen und nicht sichtbar. Jetzt aber wird sie freigeschnitten und umgebaut - zu einer Bibliothek für mehr als 40.000 Bücher im neuen Fritz Bauer Forum. Ein politisch wie architektonisch gleichermaßen spannendes Projekt.

VBW Wohnbar5:55

VBW Wohnbar

Jedes Jahr benötigen unzählige Wohnungssuchende in Bochum eine neue Bleibe. Vieles geht über Mundpropaganda, die meisten Vermittlungen erfolgen aber über Anzeigen in der Zeitung oder im Internet. Wie vermittelt eigentlich da der größte Vermieter in Bochum seine Wohnungen? Über die Wohnbar. Hört sich nach einer modernen Getränkehaltestelle an, ist aber ein fester Anlaufpunkt für Wohnungssuchende.

 


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