Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

Schachtzeichen

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Verbeeks Auftakt2:38

Verbeeks Auftakt

Alle Jahre wieder wird es rund um den Bochumer Trainingsplatz richtig voll. Da gibt es dann immer einen neuen Trainer zu begutachten. Die Fans strömen herbei für den berühmten ersten Eindruck. Diesmal war es vielleicht nicht ganz so voll, wie seinerzeit bei der sensationellen Rückkehr von Peter Neururer. Doch auch Gertjan Verbeek wurde von vielen Fans und Kameraobjektiven ins Visier genommen und neugierig betrachtet.

Trinkhallen Tour3:58

Trinkhallen Tour

Viele Presseartikel haben in der letzten Wochen über die "Tour de Trinkhallen" von vier Musikern und ihren Gästen durch die Kioske des Ruhrgebietes berichtet. Richtig heißt es die "musikalische Trinkhallen-Tour". Eine Jazz-Kombo mit Klarinetten und Co. spielt an diesen typischen Orten der Region, da, wo so viel gekauft und geklönt wird. Doch was all die Zeitungsartikel nicht vermocht haben, ist einen realen Eindruck der Musik zu vermitteln, die in den Trinkhallen dann gespielt wird. Vorhang auf für eine spezielle Überraschung.

Whisky-Messe5:24

Whisky-Messe

Die Kelten sollen ihn erfunden haben, die Mönche haben ihn weiter entwickelt und die Iren oder die Schotten (da streiten sie sich noch) haben ihn zu seiner höchsten Güte geführt: den Whisky. Die goldene Flüssigkeit, die wahlweise hölzern, rauchig, torfig, milde oder aromatisch schmecken kann. Alle Geschmacksrichtungen zusammen findet man selten. Es sei denn, man geht auf die Bochumer Whisky-Messe.

Botanischer Garten3:22

Botanischer Garten

Eigentlich gibt es in Bochum einen Ort, wo eine „botanische Weltreise“ möglich ist, wo eine Wüste voller stacheliger Kakteen wartet und zu jeder Jahreszeit farbige Blüten überraschen. Leider ist dieser Ort seit zwei Jahren wegen „sie wissen schon warum“ geschlossen und der Botanische Garten, von dem hier die Rede ist, ist zwar außen zugänglich, aber nicht in den Schauhäusern. Deshalb sind wir einmal mit der Kamera hineingegangen.

 

Still-Leben A404:28

Still-Leben A40

Es war die Hauptmeldung in den Nachrichten, es gab Live-Ticker, Schlagzeilen und Titelbilder auf den Zeitungen in aller Welt. Eine stillgelegte Autobahn voller Menschen war der Knaller der Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet. Wer hätte gedacht, dass die A40 einmal Kult wird. An diesem Tag wurde deutlich, dass die A 40 mehr ist, als Asphalt: es ist wirklich die Lebensader des Reviers.

Oli Hilbring4:03

Oli Hilbring

"Sammeln sie Punkte, Herr Magath?" Dieser Satz einer Supermarkt-Kassiererin an den damaligen Schalke-Trainer gerichtet, machte den Bochumer Cartoonisten Oli Hilbring in ganz Deutschland bekannt. Oli Hilbring, das ist der Erfinder der lustigen Männchen mit den großen Nasen. Und wenn sie den nachfolgenden Film sehen, werden sie sagen: die kenne ich doch. Und vielleicht auch noch den Satz von Felix Magath wiederholen. Der antwortete nämlich damals an der Kasse: "Sehr witzig!"

Das neue Justizzentrum5:14

Das neue Justizzentrum

Altes geht, Neues kommt. Parallel zum Abriß des alten Justizzentrums hat das neue Justizzentrum am Ostring seit 2017 die Arbeit aufgenommen und beheimatet nun Land- und Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft. Die Bochumschau durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und auch einmal in Bereichen filmen, die sonst der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Es sei denn, man wäre Gast in einer Arrestzelle.

Chris Hopkins3:45

Chris Hopkins

Zwei "beswingte" Nächte lang war Bochum ein Ort der Jazz-Musik mit Künstlern aus New York, San Francisco und Amsterdam. Zwei Nächte lang schaffte es der Bochumer Pianist Chris Hopkins wieder einmal, das Wasserschloß Kemnade mit der Stimmung eines New Yorker Jazz-Clubs Mitte des letzten Jahrhunderts zu versehen. Die "Kemnade Swing Nights" waren auch in diesem Jahr wieder so besonders, weil die Künstler so außergewöhnlich waren.

 


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