Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

Schachtzeichen

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The Rusty Boys2:33

The Rusty Boys

Ein Geburtstagsständchen der besonderen Art gaben vier liebenswerte Dampfloks dem erfolgreichsten Musical der Welt. In einer Spezialversion intonierten sie den Titelsong "Starlight Express" auf der Galaveranstaltung zum 25. Jubiläum. Vom ausrangierten Ur-Rusty bis hin zum aktuell betriebsbereiten Rusty waren vier Darsteller aus zweieinhalb Jahrzehnten des rasanten Musicals vertreten: Steven Skeels, Bernie Blanks, Kevin Köhler und Marcel Brauneis. Und bei soviel Dampf im Kessel muss Pearl einfach dahinschmelzen! Versprochen.

Zufalls-Model3:28

Zufalls-Model

Wer würde sich nicht gerne einmal von einer richtigen Künstlerin portraitieren lassen, um dann später in Galerien und Museen zu hängen? Einer Dame aus Sprockhövel, die zu Besuch in Bochum war, ist das jetzt gelungen. Ein Zufalls-Model. Gemalt und später dann ausgestellt in der Galerie m im Weitmarer Schloßpark.

Bahnhof Weitmar5:23

Bahnhof Weitmar

Rund um einen Bahnhof kann es schon einmal richtig Streit geben. Was den einen ihr Stuttgart 21, ist den anderen ihr Weitmar 15. Denn dort, in Bochum-Weitmar, ist in diesem Jahr eine umfassende Auseinandersetzung rund um die Neubebauung des Geländes um den alten Bahnhof Weitmar entstanden.

Beamtenplatz5:11

Beamtenplatz

In unserer Serie "Wer wohnt denn da?" sind wir diesmal auf einen Platz mit einer besonderen Geschichte gestoßen. Er heißt "Beamtenplatz" und liegt mitten in einer Bergmannssiedlung. Klingt ungewöhnlich, bedeutet aber nur, dass da früher die etwas "besseren" Leute gewohnt haben. Nämlich diejenigen, die auf der Zeche in gehobenen Positionen gearbeitet haben. Heute ist aus dem "Beamtenplatz" der "Platz der Bergmannswitwen" geworden. Und die haben eines gemeinsam, sie wohnen dort seit ewigen Zeiten. Mitten in der "Dahlhauser Heide", der Kappskolonie.

 

Die Bombe03:48

Die Bombe

Am 25. Januar 2018 hat die Entschärfung einer bei Bauarbeiten gefundenen Säurezünder-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg die Bochumer Innenstadt lahm gelegt. Die Zehn-Zentner-Bombe wurde mitten in der Fußgängerzone der Kortumstraße von Bauarbeitern entdeckt und war wegen ihres heimtückischen Säurezünders immer noch gefährlich. Sie war durch den Aufprall vor mehr als 70 Jahren aufgebrochen, der Zünder verbogen und zudem mit einer Ausbausperre versehen. Um 19.21 Uhr gab es dann die Entwarnung, eine der größten Bombenentschärfungen der Nachkriegszeit in Bochum wurde erfolgreich beendet.

Opel Solidaritätsfest35:19

Opel Solidaritätsfest

Dem Bochumer Opel-Werk droht die Schließung. Am Sonntag, 3. März 2013 ist ein Opel-Solidaritätsfest auf dem Boulevard und rund um den Rathausplatz geplant. In der Pressekonferenz informieren Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Eva Kerkemeier (IG Metall), Anselm Weber (Intendant Schauspielhaus) und Opel-Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel über den Ablauf und das Programm des Solidaritätsfestes in der Bochumer Innenstadt.

Toilettenhäuschen3:36

Toilettenhäuschen

Es gibt Menschen, die verlieben sich förmlich in eine Kirche, ein Schloß oder in ein ganz besonderes Bauwerk. Selten hört man von solchen Gefühlen beim Anblick einer öffentlichen Bedürfnisanstalt. Außer vielleicht, es handelt sich um das alte Toilettenhäuschen an der Herner Straße, Ecke Bergbaumuseum. Da wurde zumindest der Bochumer Fotograf Michael Korte mehr als schwach und so entwickelte sich eine Geschichte, die nach Jahrzehnten der Entleerung und Zerstörung ein Happy End in einer Kunsthalle fand.

Rudern gegen Krebs3:04

Rudern gegen Krebs

Chefärzte sind normalerweise die Meister der filigranen Arbeit - mit Hand und Auge. Je kleiner, je feiner, desto größer der Reiz. Da stellt sich die Frage, ob Chefärzte auch mal richtig anpacken können? Nun gab es den Beweis und die Antwort: ja, sie können, wenn sie müssen. Wie bei der Benefiz-Ruder-Regatta auf der Ruhr, wo es sowieso keine Ausreden gab, da die ganze Anstregung einem guten Zweck diente. "Rudern gegen Krebs" - so das Motto, bei viel Wind und noch mehr Wasser.

 


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