Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

Schachtzeichen

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Das Leid der Wirte3:06

Das Leid der Wirte

Früher gab es den schönen Satz: Im Ruhrgebiet pilst es aus allen Hähnen! Eine schöne Beschreibung für das, was hier als Thekenkultur ganz selbstverständlich ist. Wobei die Gegenwartform in diesem Zusammenhang derzeit nicht verwendet werden darf, den die Kneipen leiden noch immer unter den Hygieneauflagen der Corona-Krise. Vor allem, wenn der Ball rollt. Geisterstimmung bei Geisterspielen.

Zufalls-Model3:28

Zufalls-Model

Wer würde sich nicht gerne einmal von einer richtigen Künstlerin portraitieren lassen, um dann später in Galerien und Museen zu hängen? Einer Dame aus Sprockhövel, die zu Besuch in Bochum war, ist das jetzt gelungen. Ein Zufalls-Model. Gemalt und später dann ausgestellt in der Galerie m im Weitmarer Schloßpark.

Schauspielhaus Sanierung3:44

Schauspielhaus Sanierung

Die Bühne und der Zuschauerraum des Schauspielhaus Bochum werden für 3,5 Millionen Euro aufwändig renoviert. Ein großes Gerüst steht im 24 Meter hohen Innenraum des Schauspielhauses. Die Arbeiten laufen seit dem 22. Mai 2018 und werden zur neuen Spielzeit abgeschlossen sein. Pro Tag verarbeiten die Handwerker im Zuschauerraum und auf der Bühne Gewerke im Wert von 40.000 Euro, u.a. eine neue Tonanlage und moderne Elektrotechnik. Die Vorgaben des Denkmalschutzes in diesem ehrenwerten Haus werden eingehalten.

 

Cartoon-Jahresrückblick3:52

Cartoon-Jahresrückblick

Der Bochumer Cartoonist Oli Hilbring hat einmal für die Bochumschau auf ein bewegtes Jahr 2019 zurückgeblickt. Mit spitzer Feder oder - besser gesagt - mit Filzstift, auf Themen, die Bochum und die Welt bewegt haben.

Ein Bochumer im Ally Pally3:04

Ein Bochumer im Ally Pally

Wenn der Weihnachtsbaum leuchtet und der Schnee leise rieselt, erobern alljährlich kräftige Männer in bunten Hemden die Mattscheiben der heimischen Fernseher. Zum Jahresende findet dann traditionell die Dart-Weltmeisterschaft statt. Austragungsort ist das sogenannte "Ally Pally" in London, wo leicht bis stark alkoholisierte Fans in ausgefallenen Kostümen den Dartspielern zujubeln. In diesem Jahr steht ein Junge aus Bochum mit auf der Bühne. Kevin Münch, Spitz- oder bessser gesagt Kampfname: "The Dragon"!

Sparkassen-Giro4:30

Sparkassen-Giro

Der Sparkassen-Giro 2011 in Bochum, seit 14 Jahren eine feste Instanz im Bochumer Sportsommerkalender: Der Größte, Cadel Evans, immerhin aktueller Tour de France-Sieger kam mit Mopedunterstützung, die kleinsten Teilnehmer radelten ohne Stützung ins Ziel. Dazu jede Menge Hobbyradsportler, Fans, Feuerwerk und Pastaparties.

Atomschutzbunker3:39

Atomschutzbunker

In Bochum gibt es noch einige wenige Baurelikte aus der Zeit des "Kalten Krieges". Gemeint sind die sogenannten Atomschutzbunker, die sich noch unter den Parkhäusern an der Brückstraße, dem Südring und dem Husemannplatz befinden. Es sind betonumschlossene Katastrophenschutz-Räume, die heute eher eine museale als eine bedrohliche Ausstrahlung besitzen.

 


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