Schachtzeichen

Das Symbol des Kulturhauptstadtjahres war ein gelber Ballon, das Flug-Objekt der „Schachtzeichen“, eine Aktion des Erinnerns. Eine Erinnerung daran, was das Ruhrgebiet früher einmal war: eine Ansammlung von Bergbauzechen mit umgebenen Wohnsiedlungen. An jeder Ecke ein Schacht, der einmal der Mittelpunkt einer Gemeinschaft war. Mit unheimlich viel Enthusiasmus haben die Ruhrgebietsbewohner an diese Zeit erinnert und Platzhalter für die längst verschwundenen Fördertürme erstellt. Das waren die gelben Ballons, die eine Woche lang überall zu sehen waren, so wie früher die Zechen.

Schachtzeichen

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Spuckende Leibwächter3:12

Spuckende Leibwächter

Bochums außergewöhnlichste Leibwächter sehen aus wie Kuscheltiere, besitzen aber den Ruf, gnadenlose und äußerst effektive Fuchsjäger zu sein. Es handelt sich um neun Alpakas, die in zwei Herden eine große Hühnerwiese in Bochum-Stiepel bewachen und dabei sind sie sehr erfolgreich.

Im Hole3:20

Im Hole

Es gab wohl in den letzten Jahren einige Autofahrer, die auf dem Sheffieldring die Ausfahrt Kornharpen genommen haben, um über die Elbestraße zum Stadion zu fahren und plötzlich dachten, sie hätten sich verfahren. Dort, wo die Häuser sonst immer das triste Grau der alten Nachkriegssiedlungen trugen, war plötzlich alles hell und farbig. Wobei "plötzlich" jetzt doch ein bißchen zu keck formuliert ist. In einer längeren Um- und Neubauphase ist im Quartier "Im Hole" in Kornharpen eine neue und auffällige Siedlung entstanden.

Himmel über Bochum3:38

Himmel über Bochum

Der laue Sommerabend, der wolkenlose Himmel und tausend helle Sterne. So fühlt man sich nicht nur am Strand in Griechenland, sondern auch im Planetarium in Bochum. Dort wird mit modernster Animations-Technik ein realer Sternenhimmel gezaubert, der jetzt unter dem Programmtitel "Expedition Sternenhimmel" zu bewundern ist.

Bahnhof Weitmar5:23

Bahnhof Weitmar

Rund um einen Bahnhof kann es schon einmal richtig Streit geben. Was den einen ihr Stuttgart 21, ist den anderen ihr Weitmar 15. Denn dort, in Bochum-Weitmar, ist in diesem Jahr eine umfassende Auseinandersetzung rund um die Neubebauung des Geländes um den alten Bahnhof Weitmar entstanden.

 

Nach dem Feuerzeugwurf2:40

Nach dem Feuerzeugwurf

Eine Szene für den fußballerischen Jahresrückblick: Es ist die 92.Minute in der Partie Union Berlin gegen den VfL Bochum, als ein fliegendes Feuerzeug den Bochumer Torwart Patrick Drewes trifft und für eine große Diskussion um Spielabbruch und Spielwertung sorgt. Der Ball liegt mittlerweile in Frankfurt beim DFB-Strafgericht. Das Urteil zur Spielwertung steht noch aus, aber das fußballerische Leben geht weiter. Heute beim ersten Training danach beim VfL Bochum - allerdings ohne den Hauptdarsteller.

Der "Comebacker"5:31

Der "Comebacker"

In der manchmal etwas groben Ruhrgebietssprache gibt es den treffenden Satz "Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen!" Was soviel heißt wie "Wo das Pech zuhause ist, gibt es immer noch einen drauf." So wie bei Patrick Fabian. Der Innenverteidiger des VfL Bochum hat sich vor gut zwei Monaten seinen vierten(!) Kreuzbandriß zugezogen. Ein unfassbares Pech. Wie geht es ihm, was macht er? Die Bochumschau hat ihn einen Tag lang begleitet.

Toto & Harry5:27

Toto & Harry

Torsten Heim und Thomas Weinkauf wären wahrscheinlich immer noch zwei ganz normale Polizisten, die auf Bochums Straßen für "Recht und Ordnung" sorgen würden, wenn nicht zufällig vor zehn Jahren einmal ein Kamerateam mit auf Streife gefahren wäre. Da entdeckten die Fernsehleute, dass Heim und Weinkauf alias Toto und Harry nicht nur Polizisten, sondern auch begnadete Entertainer sind. Das ist jetzt gut zehn Jahre her und seitdem sind nicht nur fast 100 TV-Folgen entstanden, sondern auch vier Bücher mit Anekdoten.

Der seltsame Herr Welt4:04

Der seltsame Herr Welt

Es gibt in Bochum einen Schriftsteller, der ist wirklich eine sonderbare Gestalt. Sein Name: Wolfgang Welt. Sein Beruf: Nachtportier im Schauspielhaus. Sein literarisches Werk: vier Bücher, die in den letzten Jahrzehnten wenig verkauft aber oft gelobt wurden. Von bekannten Literaturkritikern und Schriftstellern. So ist zum Beispiel Peter Handke ein bekennender Fan von Wolfgang Welt, dem Bochumer Chronisten der 80er Jahre.

 


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