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In Frankreich quält sich gerade die Tour de France über den Tourmalet und andere Hürden und in Bochum rollt die Tour der Hoffnung. Weniger hoch, weniger lang aber dafür ausschließlich für einen guten Zweck. Ein Peloton, das Spenden eintreibt - für Projekte zur Unterstützung krebskranker Kinder.
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Es ist zwar noch über einen Monat hin, aber das Pokalduell zwischen dem VfL Bochum und Bayern München hat schon heute ganz früh viele Bochumer Wecker klingeln lassen. Raus aus den Federn, hin zum Stadion-Fanshop, wo es ab acht Uhr die ersten und auch letzten Pokalkarten im freien Verkauf gab.
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Vor 38 Jahren startete auf dem Wasserschloß Kemnade erstmals ein außergewöhnliches Festival. "Kemnade International" hieß es und hatte den Anspruch, dass sich die heimischen Deutschen und die zugewanderten Ausländer besser kennen lernen sollten. Zwei Generationen später gibt es das Fest immer noch - allerdings mit einem neuen Namen: "Ruhr International". Kennen lernen muß man sich jetzt nicht mehr, aber man darf erstaunt sein, wie groß das kulturelle Spektrum des Ruhrgebietes mittlerweile geworden ist.
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Es gibt Menschen, die verlieben sich förmlich in eine Kirche, ein Schloß oder in ein ganz besonderes Bauwerk. Selten hört man von solchen Gefühlen beim Anblick einer öffentlichen Bedürfnisanstalt. Außer vielleicht, es handelt sich um das alte Toilettenhäuschen an der Herner Straße, Ecke Bergbaumuseum. Da wurde zumindest der Bochumer Fotograf Michael Korte mehr als schwach und so entwickelte sich eine Geschichte, die nach Jahrzehnten der Entleerung und Zerstörung ein Happy End in einer Kunsthalle fand.
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Die interaktive Installation "Pulse Park" des mexikanischen Künstlers Rafael Lozano-Hemmer illuminierte den Bochumer Westpark,
im Rahmen der Ruhrtriennale als Beitrag der "Urbanen Künste Ruhr". Ein Lichtermeer aus Herzschlägen, im öffentlichen Raum, an der Jahrhunderthalle inszeniert. 250 Theaterscheinwerfer pulsieren und reagieren zur Herzfrequenz der Besucher, die Ihren Herzschlag in das Kunstwerk "einspeisen".
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Im Dezember 2012 läuteten die Glocken zum letzten Mal. Fast zwei Jahre später, am 16. September 2014, wurde die letzte von vier Glocken aus dem Glockenturm der Marienkirche herunter gelassen und abtransportiert. Im Jahre 1957 wurde die vier Tonnen schwere Glocke aus Stahl mit der Inschrift „Gerechtigkeit schafft Frieden“ und „In Christus alles wieder herstellen“ vom Bochumer Verein gegossen. Doch niemals geht man so ganz. 2015 kehrt sie, entrostet und restauriert, wieder zurück.
Gut sichtbar für die Besucher des Foyers des Musikzentrums, als Pausenglocke.
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Was wurde aus den ehemaligen Opelanern, die in den letzten Jahren zu Tausenden "abgebaut" wurden und in irgendwelchen Auffanggesellschaften landeten? Das wäre eine lange Geschichte, die einzelnen Schicksale dieser Menschen zusammenzutragen. Die Bochumschau hat ein besonderes Beispiel gefunden, wo der Bochumer Autobauer Cetin Timur auch Autobauer geblieben ist. Nur das er jetzt E-Fahrzeuge herstellt.
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Nichts ist so unsichtbar wie ein Denkmal. Es soll erinnern, mahnen oder anregen. Meistens steht es aber einfach nur da, Jahre, Jahrzehnte und wird gar nicht mehr wahrgenommen. In den 90er Jahren wurde in Bochum bei mehreren Denkmälern aber einmal genauer hingeschaut. Und was man sah, führte zu einem neuen Umgang mit diesen Orten der Erinnerung: die Denkmäler wurden beschmiert, gestürtzt oder auch geköpft. Die Filmemacher "Klack Zwo B" haben dazu 1994 einen Film produziert, den die Bochumschau jetzt als historisches Filmdokument präsentieren darf.