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Der eine hat es gerne schnell, der andere gemütlich. Manch einer mag es rückenschonend, andere sind auf Kunststücke aus. Radfahren ist mittlerweile ein weiter Markt der Möglichkeiten. Die Art der Fortbewegung scheint grenzenlos. Seit einigen Jahren gibt es dafür sogar noch fremde Hilfe, die E-Bikes oder Pedelics mit Elektroantrieb, haben von allen Fahrrädern derzeit die größten Wachstumsraten. Eindrücke, Modelle und Probefahrten gab es dazu auf dem Bochumer Fahrradsommer.
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Früher war der Koch der große Unbekannte in einem Restaurant. Er stand in seiner abgeschiedenen Küche und gab nur sein kulinarisches Werk, nicht aber seine Person zum Besten. Seit dem großen Erfolg der Fernsehköche hat sich das aber gewandelt. Doch nicht jeder Koch möchte sich in die Pfanne schauen lassen. Deshalb war es schon etwas Besonderes, als jetzt in der "Scheune der Köstlichkeiten" gleich vier Köche öffentlich hinter einem Herd standen und brutzelten. Eine Bochumer Kochshow, die in dieser Form wohl einmalig ist.
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Wer will fleißige Handwerker sehn, der muß zum Musikzentrum gehn. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein. Es wird also was, der Rohbau des Musikzentrums ist nach sieben Monaten fleißiger Rohbauarbeit nahezu abgeschlossen. Hier ein paar Daten: Nutzfläche: 7.750 m², umbauter Raum: 47.600 m³, Beton C30/37: 7.000 m³, Stabstahl IV S: 850 t. Die Bochumschau hat sich auf der Baustelle einmal umgesehen.
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Chefärzte sind normalerweise die Meister der filigranen Arbeit - mit Hand und Auge. Je kleiner, je feiner, desto größer der Reiz. Da stellt sich die Frage, ob Chefärzte auch mal richtig anpacken können?
Nun gab es den Beweis und die Antwort: ja, sie können, wenn sie müssen. Wie bei der Benefiz-Ruder-Regatta auf der Ruhr, wo es sowieso keine Ausreden gab, da die ganze Anstregung einem guten Zweck diente. "Rudern gegen Krebs" - so das Motto, bei viel Wind und noch mehr Wasser.
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Das größte kostenlose Innenstadt-Rock-Pop-Festival in Europa fand dieses Jahr in Bochum statt. Wie die 26 Jahre zuvor. Bei ausgelassener und friedlicher Stimmung feierten eine halbe Millionen Menschen und bewegten ihre Körper zu originärer Livemusik, von Home Listening zu Hip-Hop und Ska, von Singalongs zum Pogo, von tanzbarer Elektroextase bis zum König der Heimorgel samt Praktikantin. Die Bochumschau war an allen vier Festival-Tagen für euch total im Einsatz.
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Hereinspaziert, hereinspaziert! Kommen, sehen, staunen! Für Groß und Klein, Dick oder Dünn: die Jahrhunderthalle verwandelte sich zum sechsten Mal zum größten historischen Hallenjahrmarkt Europas. Wie zu Großmutter's Zeiten erlebte man hier Attraktionen aus einer anderen Zeit. Dazu wunderbares Jahrmarktgetöse, Drehorgelklänge, Schaustellergebrummel und nostalgische Musik. Begleitet vom Duft leckerer Speisen, strahlenden Kinderaugen und erlaubten Küssen.
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Für die einen ist es Wahnsinn, für die anderen der wahrscheinlich wunderschönste Wahlwerbungswald der Welt. Wer durch Bochum wandelt, wird sich verwundert die Augen reiben und an der ein oder anderen Stelle Wahlwerbung entdecken. Wahrscheinlich der Weisheit "Weniger wäre mehr" folgend, haben fleißige Wahlhelfer die Bäume des Innenstadtrings dezent mit Wahlplakaten wahlträtiert und erreichten so immerhin eine Baumbeteiligung von über 97%. Wertgeschäzte Wähler wissen wenigstens seit Westerwelle: "Wir haben die Botschaft verstanden."
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Es gibt Menschen, die haben in ihrem Leben nie eine fördernde Zeche gesehen. Bochum beruft sich zwar auf seine Bergbautradition und pflegt mit dem Bergbaumuseum eine einzigartige Insitution, doch drehende Fördertürme gab es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch zur Bewetterung. Da wird es einem melancholisch ums Herz, wenn einmal im Jahr die Knappenparade durch die Stadt zieht. Viele alte Männer im schwarzen Bergkitteln und mit Gesichtern, denen man die jahrelange Plackerei auf der Suche nach dem schwarzen Gold ansehen kann. Die letzten Zeitzeugen einer vergangenen Epoche. Bilder für das Filmarchiv.