Tour der Hoffnung 2011

In Frankreich quält sich gerade die Tour de France über den Tourmalet und andere Hürden und in Bochum rollt die Tour der Hoffnung. Weniger hoch, weniger lang aber dafür ausschließlich für einen guten Zweck. Ein Peloton, das Spenden eintreibt - für Projekte zur Unterstützung krebskranker Kinder.

Tour der Hoffnung 2011

Tour der Hoffnung 2011

Tour der HoffnungIn der schönen, alten Bergmannssiedling an der Borgholzstraße in Wiemelhausen hatten zwei besondere Werte schon immer ein Zuhause: Harte Arbeit und Solidarität. Insofern steht die Borgholzstraße nicht nur für schöne Häuser, sondern auch für Aktionen, die mit harter Arbeit verbunden sind. Und für diese rüsten sich gerade diese Radfahrer hier. Sie sind Teilnehmer der Tour der Hoffnung und das ist wiederum ein Akt der Solidarität. In ganz Deutschland wird für den guten Zweck geradelt und dabei werden Spenden eingesammelt, die zu Gunsten krebskranker Kinder verwendet werden.

Bei so einer honorigen Aktion lässt es sich der Bundestagspräsident nicht nehmen, persönlich die Schirmherrschaft zu übernehmen. Norbert Lammert vor dem Start der Tour der Hoffnung.

Tour der HoffnungProf. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident: "Soweit ich das weiß, ist diese Tour hier seit einigen Jahren immer wieder, auch in Bochum, mit einer Zwischenstation vertreten gewesen und hat im Laufe dieser Zeit erstaunliche Beträge für die Unterstützung krebskranker Kinder eingesammelt. Und deswegen verdient das viel Respekt und alle diejenigen, die dabei sind, haben offenkundig viel Spaß dabei."

Tour der HoffnungAlso, Kette, Speichen, Räder, alles rollt für den guten Zweck, für die gute Sache.

Und wenn es am Berg zwicken sollte, immer an die Worte des Bundestagspräsidenten denken:

Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident:
"Das ist eine der besonders schönen Gelegenheiten, wo man sich selbst und anderen gleichzeitig einen Gefallen tun kann."

Tour der HoffnungStartschuss zur ersten Bochumer Tour der Hoffnung. Die Aktion selbst gibt es schon seit 1983 und Bochum war auch schon einmal Durchgangsziel. Aber eine reine Tour auf Bochumer Gebiet, die gab es noch nie. Die Radfahrer waren auf der Strecke und der Bundestagspräsident überlegte sich mal kurzerhand zu Fuß ins Kirchviertel zu gehen. Zur Überraschung seiner schweren Dienstlimousine und der Personenschützer. Wenden in der Borgholzstraße ist nicht leicht und dem Bundestagspräsidenten zu folgen auch nicht.

In der Zwischenzeit waren unsere Radler schon unterwegs. Organisiert von der Bochumer Mittelstandsvereinigung wurden einzelne Spendenpunkte abgefahren und jeder Kilometer brachte Geld für gezielte Hilfe.

Tour der HoffnungMarkus Stawars, Mitorganisator "Tour der Hoffnung": "Wir haben viele, viele Projekte unterstützen können in den letzten Jahren. Dass zum Beispiel die Erkrankung von leukämiekranken Kindern ganz stark in den Fokus gerückt ist und wir Erfolge erzielt haben, dass viele erkrankte Kinder mittlerweile geheilt werden können, weil es neue Therapien, neue Medizin gegeben hat, die die Tour unterstüzen konnte letztes Jahr."

Es sollten am Ende viele Tausend Euro werden, die gesammelt wurden. Schon während der Radtour stand der Spendenzähler auf 6.000 bis 7.000 Euro. Wir schließen mit den Worten des Bundestagspräsidenten:

"Es war eine schöne Gelegenheit, sich selbst und anderen etwas Gutes zu tun!"

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