Krisen-Trainer

Sekt oder Selters! Sieg oder Sibirien! Jetzt geht es um die erste letzte Chance des VfL, in der Liga noch einmal den Fahrstuhl nach oben zu nehmen. Damit man nicht schon im Herbst das berühmte Hoeneßsche Fernglas braucht, um die Konkurrenz zu betrachten. Wie kommt man da unten schnell wieder raus? Dafür braucht man Experten.

Krisen-Trainer

Krisen-Trainer

Krisen-Trainer In Bochum hat die Krise ein Gesicht: Das von Rolf Schafstall. Der Krebste Jahrelang mit dem VfL auf dem 14, 15 oder 16ten Platz der Tabelle herum, allerdings in der ersten Liga. Jetzt war er mal wieder zu Gast beim VfL um für das Stadionsjubiläum zu werben. Auch wenn die aktuell verantwortlichen mit ihren Gedanken derzeit ganz woanders sind. Doch Schafstall macht mut, mit einem Tipp für Friedhelm Funkel.

Rolf Schafstall:
Krisen-Trainer „Wenn er mir in der damaligen Zeit bei Bayer 05 Uerdingen gut zugehört und zu gesehen hat, da war er ja mein Spieler, dann ist das eigentlich ein leichtes da unten raus zu kommen.“

Da lacht der Altmeister. Und Friedhelm Funkel, der grübelt. Wohl nicht über Ürdingen damals, sondern über Bochum heute. Der Krisenfunkel; Nachdenklich, verschlossen, sachlich.

Mimoun Azaouagh:
Krisen-Trainer „Wer den Trainer kennt weiß ganz genau: Der lässt sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Das finde ich sehr, sehr gut so; Dann kommt man auch sehr viel schneller wieder da raus."

Doch es gibt etwas, das Friedhelm Funkel derzeit aus der Ruhe bringt: Die Journalisten, die jetzt mit den Fragen beginnen, ob Funkel in Bochum eine (seine) Zukunft hat.

Krisen-Trainer

Reporter: "Dann könnte das ja so ein Alles-oder-nichts-Spiel werden…"

Friedhelm Funkel:"Inwiefern?"

Reporter: "Insofern, dass dann möglicherweise um ihre Person wieder Diskussionen gibt?"

Friedhelm Funkel: "Ach! Das ist doch alles Quatsch; Der Verein hat sich doch eindeutig dazu geäußert (eindeutig dazu geäußert!); Was gibt es da noch für eine Diskussion?! Gibt überhaupt keine Diskussion."

Reporter: "Die wird dann ja von außen wieder rein getragen."

Friedhelm Funkel: " Ja, von außen, aber das ist ja, was in der heutigen Zeit leider so ist, dass man auf klare Ansagen nicht reagiert, sondern dann trotzdem irgendwelche Dinge in den Raum stellt und das ist bösartiger Journalismus, ganz klar."

Dann war er wieder der ruhige Trainer, mit der Gewissheit im Rücken, dass es wirklich ein klares Bekenntnis gibt, seitens des VfL-Vorstandes

Jens Todt:
Krisen-Trainer „Wir sind überzeugt davon, dass wir alle zusammen die Kurve kriegen, in der derzeitigen Konstellation. Gibt viele Anzeichen, die darauf hindeuten, dennoch muss es am Wochenende immer umgesetzt werden. Und das Spiel am Montag, in Dresden, ist halt ein sehr wichtiges für uns.“

Und dann erzählte Rolf Schafstall noch im kleinen Kreis, wie man da unten rauskommt, so wie er das damals in Uerdingen und Bochum gemacht hat, aber das ist irgendwie nicht mehr Zeitgemäß.


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