Klartext 1848

Wenn die Flotte Klartext hört, dann freut sie sich. Häh? Entschuldigung, zum Einstieg ist das sicherlich etwas verwirrend aber es stimmt. Die "Flotte" ist eine Jugend- und Familienhilfe mit dem korrekten Namen "Flotte e.V. - Flexibel Leben in Bochum". Und die Flotte hat nun eine ordentliche Spende erhalten, da der VfL-Fanclub "Klartext 1848" einen Benefizabend veranstaltet hat. Gast des Abends: Frank Goosen.


Klartext 1848

Das Haus an der Grabelohstraße, ein eher unverdächtiger Ort für blau-weiße Aktivitäten. Wobei das Parkplatzschild… ist auch kein richtiges Zeichen. Wir treten ein lauschen gespannt dem Mann am Klavier. Hier also soll ein blau-weißer VfL-Abend stattfinden? Schwer vorstellbar; Die Cafeteria mit dem Charme eines Altenwohnheims, Mobiliar, Fließen und dann plötzlich schwingt die Kamera rüber zu einem blau-weißen Podium; Also doch! Und wer dann noch in den Nachbarraum geht, der findet einen richtigen blau-weißen Altar Mit Fanbildern und Zeichnungen von Super-Pedda: Hier ist also der VfL-Fanclub „Klartext 1848“ zuhause. Und so muss ein Vereinsheim aussehen.

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Klartext 1848Michael Wurst, Stadionsprecher VfL Bochum 1848
„Ja, das Vereinsheim war absolut 1848 blau-weiß, brauchen wir gar nicht drüber zu reden, das ist natürlich schön, und es ist auch noch so eine alte Pinte, so wie man sich das vorstellt; Hier kehrt man gerne ein.“

Klartext 1848 Michael Wurst ist Mitglied bei Klartext 1848 und da wundert es nicht, dass Frank Goosen an der Theke sitzt, denn VfL-Stadionssprecher Wurst hat VfL-Aufsichtsratmitglied Goosen überredet, für einen Benefitsabend in Langendreer vorbeizuschauen um dieses Podium zu füllen und den Abend mit Frohsinn und Unterhaltung zu gestalten.

Klartext 1848Frank Goosen, Buchautor und Kabarettist
„Die Leute kommen entspannt zu so einer Benefitsveranstaltung, weil sie wissen: Heute macht sich nicht der Typ auf der Bühne die Taschen voll, sondern das Geld, was ich hier abgegeben habe, kommt auch wirklich einem guten Zweck zu gute, und deshalb kommen die Leute deshalb mit einer noch positiveren Stimmung rein, als bei normalen Aufführungen.“

Klartext 1848 Wir werfen einen Blick auf die Vereinsmitglieder und finden sie in blauen Polohemden bei den wichtigen Verrichtungen des Abends: Kaltes Bier bereitstellen und eine leckere Currywurst kredenzen, das macht die Diana und der Wilfried macht die Kasse. Kalle, Tom und Maia, alle stehen bereit fürs Fotomotiv und alle opfern einen Abend für den guten Zweck.

Michael Wurst, Stadionsprecher VfL Bochum 1848
„Ich finds halt sehr, sehr gut, dass wir uns da auch nicht lumpen lassen, und da eine Veranstaltung machen, die für Organisationen sind, die ja auch bei uns in Langendreer ansässig sind. Das find ich gut.“

Klartext 1848Auch Frank Goosen, sonst wäre er ja auch nicht da. Der Saal gefüllt, auf der Bühne der Anmoderator Michael Wurst und die Begrüßung des Hauptgastes: Frank Goosen; Kleine Ausschnitte aus dem Programm, die zeigen, wie damals alles begann.

Frank Goosen, Buchautor und Kabarettist
Klartext 1848 „Ich weiß noch genau, wie’s bei mir angefangen hat. Am achtzehnten Februar 1975, am fünfzehnten war’s, ich hab mich da vertan, stand ich im zarten noch formbaren Alter von acht Jahren an der hand meines Vaters zum ersten Mal in den Stehplatzrängen des Stadions an der Castroperstraße in Bochum. Der VfL gewann mit 4:2 gegen den Wuppertaler SV und das brachte mich auf die falsche Spur; Ich hielt diesen Verein für potentiell erfolgreich, wobei: Er bereitete mich auch aufs Leben vor, ich lernte Leiden! Das wichtigste Wort im Leben eines VfL-Fans ist auch immer das Wort ‚trotzdem’, oder wie es einmal ein unbekannter Meister in der Lokalpresse ausdrückte: ‚Zum VfL gehen ist wie wenn dich jedes Wochenende deine Frau verlässt’. Ich würd’ ja sagen, wenn’se einmal weg ist, wär ja nicht so schlimm, aber jeden Montag kommt die Schlampe wieder, verstehste, das ist das Problem.“

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