Zeltfestival Ruhr 2010

Ein Musikfestival, wo jung und alt, Rock und Klassik, Comedy und Literatur gleichermaßen vertreten sind. Wo die Besucher vor und nach den Aufführungen noch lange an diesem Ort verweilen, weil irgendwie alles ganz entspannt ist. Das ist wohl das Geheimnis des Zeltfestivals Ruhr, dass man einfach nur gerne an diesem Ort ist. Unten im „Drei-Städte-Eck“, wo Bochum, Witten und Hattingen aufeinander treffen, hat sich ein besonderes Musikfestival etabliert, das auch in diesem Jahr wieder durch eine gelungene Mischung aus großen und kleinen Stars gefiel.

Zeltfestival Ruhr 2010

Zeltfestival Ruhr 2010

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Direkt am Kemnader See, da wo Bochum Witten und Hattingen aufeinander treffen, entsteht auf 92.000 m² so etwas wie eine eigene Stadt. Eine Zeltstadt, auf einem der größten Musikfestivals des Ruhrgebiets, dazu ist es die vielleicht schönste Flaniermeile Bochums. Es gibt natürlich viel zu essen und zu trinken, es gibt Bereiche mit Verkaufsshops, die an die Märkte aus dem Urlaub erinnern, oder bekanntes aus der Heimat anbieten. Und es gibt Bereiche zur Förderung des Müßigganges, zum nichts tun oder einfach zum chillen.

Aber alles dreht sich hier um die Musik, so gibt es hier so gibt es hier Bühnen nicht nur in sondern auch zwischen den Zelten. Die großen und die kleinen Konzerte, und manche sind sogar umsonst. Also es gibt viel berichtenswertes aus der Zeltstadt am Kemnader See.

Heri Reipöler: „Wir haben dieses Jahr 35 Veranstaltungen und die sind sehr mannigfaltig wir haben von Musikveranstaltungen, von Howard Carpendale bis Jan Delay das ist sehr ausgefallen für ein Festival an 17 Tagen, wir haben aber auch sehr viele Kabarett-Kleinkunstveranstaltungen, und ja, es ist sehr vielseitig.“

Auch im dritten Jahr des Zeltfestivals waren es vor allem die Topacts die für Aufsehen sorgten, ausverkaufte Zelte bei vielen Konzerten, wie zum Beispiel bei Jan Delay eine musikalische Darbietung die zeigte, wie heiß es in einem Zelt werden kann, der Schweiß ist vorübergehend, das Zeltfestival ist bleibend. Als feste Institution, und das nicht nur im Kulturhauptstadtjahr 2010.

Michael Townsend: „Es gibt noch Sahnehäubchen die es nur in der Kulturhauptstadt gibt, das ganze bündelt das, das schafft ganz andere Marketing-voraussetzungen aber letztlich muss man sagen, das was hier immer stattfindet das macht die Lebensqualität aus, und dazu gehört das Zeltfestival mittlerweile und zwar deutlich.“

35 Konzerte in 17 Tagen, viele tausend Besucher, namhafte Künstler, wie Jan Delay. Es war auch dritten Jahr ein sehr erfolgreiches Festival rund um den Kemnader See, irgendwie sieht sie ja auch gut aus, diese Zeltstadt im Ruhrtal.

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