Ab anne Castroper

So langsam verbreitet sich rund um die Castroper Straße ein wohliges Gefühl. Da hat der VfL Bochum doch tatsächlich alle seine Spiele in der Vorbereitung gewonnen, schießt viele Tore und schlägt auch noch den VfL Wolfsburg. Ist da vielleicht wirklich ein Neuanfang zu erkennen? Viele Blau-Weiße haben an diesem Wochenende zum ersten Mal Kontakt zu einer von Grund auf renovierten VfL-Mannschaft aufgenommen. Eine Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern. Eindrücke vom Stadionfest "Ab anne Castroper Straße".


Ab anne Castroper

Ab anne Castroper Im Ruhrgebiet sagt man „Heute knallt der Lorenz wieder wie scheuert“. Das Revierpower-Stadion wurde bei 35°C im Schatten zur schönen Schwitzhütte. Fleißige Hände waren damit beschäftigt, die Spielerstandorte für Mannschaftsfotos festzulegen. Die Fotografen warteten in der Sonne, die Fans im Schatten. Beim Stadionfest „ab anne Castroper“ gehört es mittlerweile zum Programm, dass die Fans Zeuge bei der Entstehung von Autogrammkarten und Mannschaftsfotos werden.

Ab anne CastroperDie Mannschaft kommt, und der Cheftrainer, einmal quer über den Platz, und da warten schon, wie an einer englischen Bushaltestelle die Fotografen. Mann für Mann, Portrait für Portrait.

Ab anne CastroperDie noch warten müssen stehen im Schatten und machen Faxen. Man, ist das heiß hier.

Stanislav Sestak, VfL Bochum 1848: Ab anne Castroper „Jaja, man so sieht, dass es extrem wird, das ist fast wie türkisches Wetter jetzt, über 30°C und ich hab gedacht, dass es hier immer so mit Regen und so ist, aber jetzt in diesen letzten Tagen ist so heiß. Gestern das Spiel war auch so, so, so warm und war nicht so einfach zu spielen.“

Das gestern bezog sich auf das Testspiel gegen den VfL Wolfsburg, was der VfL überraschend, überzeugend gewinnen konnte, mit einer ganz neuen Startelf und vielen neuen Gesichtern.

Stefano Celozzi, VfL Bochum 1848: Ab anne Castroper „Ja, sind viele Neue, sieben, sieben Spieler die gespielt haben gestern. Klar hat sich viel verändert zum letzten Jahr denke ich, wobei ich das nicht so gut beurteilen kann, weil ich nicht so viel gesehen haben vom letzten Jahr. Aber ich denke die Leute, die neu gekommen sind, haben auf jeden Fall Qualität und ich denke da konnte man gestern schon bisschen was sehen und vielleicht hat es bei dem ein oder anderen Fan Lust auf mehr gemacht.“

Ab anne CastroperLust auf mehr, Lust auf diese Mannschaft, die sich hier in ganzer Höhe und Breite aufbaut. Es sind auf dem Mannschaftsfoto sieben Personen weniger als im letzten Jahr. Es wurde also bei all den Neuverpflichtungen auch mehr aussortiert. Klasse statt Masse.

Ab anne CastroperUnd da sind sie, die Hoffnungsträger für die neue Saison. Da die Kaderplanung wohl abgeschlossen ist und der VfL Bochum auch keine WM-Teilnehmer mehr besitzt, auf die man noch warten muss, sind alle da. Wie gesagt, viele neue Gesichter, und gleich sieben von ihnen waren gegen Wolfsburg in der Startelf. Ein Zeichen?

Peter Neururer, Cheftrainer VfL Bochum 1848: Ab anne Castroper „Das ist ein Zeichen, wobei ich der Mannschaft ganz klar gesagt habe ’in der Vorbereitung selber, in der Vorbereitungszeit in den jeweiligen Spielen geht es nicht unbedingt um einzelne Leistung oder Leistung von irgendwelchen Blöcken sondern jeder kann sich zeigen und kann auch seiner Position und mit einem Anderen, ab und zu auch in Vermischung, gucken, dass er sich seine Position erspielt und dann beim Saisonstart haben wird.’“

Ab anne CastroperUnd so sah man dann auf dem VfL Stadionfest viele Trikots aus den letzten Jahren mit Namen die jetzt schon alle Geschichte sind. Und das neue Trikot gab es auch schon überall zu sehen, in allen Größen.

Ab anne CastroperEin buntes Fest, bei dem sich wieder viele Bochumer Firmen und Partner des VfL engagierten. Und wer noch etwas Zeit mitbrachte, der konnte sich in die lange Schlange einordnen und darauf warten, einer von mehreren tausend zu sein, der einen kompletten Satz der neuen Autogrammkartenkollektion bekamen, oder ein Pläuschchen mit Spielern und Trainer hielten. Und es war die Möglichkeit, die vielen neuen Gesichter einmal aus der Nähe zu betrachten, falls man nicht dazu zu schüchtern war.


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