Opel Solidaritätsfest

Dem Bochumer Opel-Werk droht die Schließung. Am Sonntag, 3. März 2013 ist ein Opel-Solidaritätsfest auf dem Boulevard und rund um den Rathausplatz geplant. In der Pressekonferenz informieren Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Eva Kerkemeier (IG Metall), Anselm Weber (Intendant Schauspielhaus) und Opel-Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel über den Ablauf und das Programm des Solidaritätsfestes in der Bochumer Innenstadt.


Opel Solidaritätsfest

Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Zu aller Erst: Ich begrüße natürlich das auch im Namen der Mitveranstalter, wenn man das so sagen darf, einmal Eva Kerkemeier und Volker Strehl, von der IG Metall, und dann natürlich der eigentlich Einladende, nämlich Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel und, das finde ich auch sehr schön, mit von der Partie (nicht zum ersten Mal): Anselm Weber vom Schauspielhaus. Und wir möchten ihnen gerne die Veranstaltung, nämlich das Konzept des Solidaritätsfestes vorstellen, auch mit der Bitte, dass Sie es verbreiten, um es wirklich zu einem Solidaritätsfest zu machen, dass viele, viele kommen. Aber ich gebe das Wort jetzt zunächst mal an Herrn Einenkel, der das ganze ja aufgegriffen hat, nachdem kurzfristig das Jubiläum abgesagt worden ist. Das sollte ja auch ein großes Fest werden, was dann nicht zu Stande gekommen ist, aber da war damals schon die Ankündigung: Das holen wir nach! Und das ist es jetzt. Herr Einenkel."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Also erst einmal vielen Dank, für all diejenigen, die uns mithelfen werden, dass wir am 3.3 sicherlich eine ganz tolle und ganz tolle Solidaritätsveranstaltung auf die Beine stellen können, wobei der eigentliche Fokus dieser Veranstaltung ist, dass Opel-General-Motors Management. Wir haben im letzten Jahr eigentlich die Feierlichkeiten zum 50 Jährigen bestehen des Bochumer Opelwerkes gehabt und zusätzlich noch 150 Jahre Opel insgesamt. Alle möglichen Standorte konnten diese Feierlichkeiten durchführen. Für Bochum war drei Mal der Termin geplant, mit all den Schaustellern und auch verantwortlichen Künstlern und Beteiligten die mithelfen wollen, dass wir diese Feierlichkeiten machen können. Auch zu Ehren der Beschäftigten dieser fünfzig Jahre hervorragenden Autobauens. Das Management hat drei Mal diese Veranstaltung abgesagt; Man hat es nie offiziell begründet, aber wir wissen, dass man gesagt hat: Wenn wir diesem Werk keine Zukunft geben, dann brauchen wir auch nicht über die Vergangenheit zu reden und dann verschweigen wir die. Nach der dritten Absage haben wir Entschieden: Dann machen wir ein eigenes Fest, unser Fest, und das soll uns auch niemand absagen können! Man hat es versucht zu verhindern, indem wir den Platz direkt am Opeltor nicht bekommen haben; Das ging bis General Motors Detroit, die haben da nach 14 Tagen, so lange haben sie gebraucht, entschieden, dass wir nicht auf das Opel-Gelände können. Wir haben daraufhin sofort mit der Stadt Bochum gesprochen, angefangen mit Ottilie Scholz, mit allen Anderen. Wir haben natürlich mit unserer Gewerkschaft gesprochen, mit der IG Metall, und jetzt muss ich sagen: Ich hab zuerst mit dem Schauspielhaus Bochum gesprochen, weil wir auch das Gefühl hatten die wollen wir dabei haben, die gehören zu uns. Und nachdem man doch zugesagt hatte, angefangen von Anselm Weber, bis Olaf Kröck, bis Sabine Reich, alle die in der Vergangenheit beteiligt waren und gesagt haben: Wir sind dabei. Dann habe ich natürlich erstmal ein Gespräch mit allen anderen geführt, weil dann war für mich klar: Wir machen jetzt! Wir haben jetzt festgestellt: Das Ding hat einen unglaublichen Selbstlauf genommen. Wir wollten es erst überschaubar machen und dadurch, dass wir es hier machen, haben sich jetzt viele gemeldet und haben erklärt: Wir wollen dabei sein. Das sind angefangen von dem Schauspielhaus Bochum bis zu Hinz und Kunz, bis Unternehmer, bis verschiedene Initiativen und Gewerkschaften, logischerweise, bis hin zu Oldtimer Clubs, Motorrad Clubs und was weiß ich wer da alles hier mit dabei sein will, gibt es momentan eine wirklich wachsende Solidarität, übrigens auch die Feuerwehr wird dabei sein."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
Das haben wir jetzt extra so initiiert.
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Das war so organisiert, damit wir es nicht vergessen; Die haben vorhin auch schon angerufen und wollen sich beteiligen mit einem gewissen Beitrag und das wächst. Und wir hatten natürlich das, wofür andere vielleicht ein Jahr brauchen um so was auf die Beine zu stellen, das ist mit der Hilfe aller Beteiligten jetzt innerhalb von 14 Tagen organisiert worden. Vielleicht noch mal ganz kurze Sätze, warum wir das Fest machen müssen und auch machen wollen, bevor dann auch über das Programm gesprochen wird, da gibt’s noch einiges zu hören. Es gibt ja immer noch die Aussage von General Motors, es sei alles halb so schlimm, man könnte jetzt ja in Verhandlungen sehr vieles regeln und man müsste nur vernünftig miteinander sprechen. [Ich dürfte so weniger über den Weg finden reden], und wenn das geschieht, dann würde man auch sehr schnell zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Wir haben am Wochenende wieder Verhandlungen mit dem Opel Vorstand geführt und das Ergebnis sieht folgendermaßen aus, dass man einen ganz konkreten Plan für Bochum hat und dieser Plan besteht im Abwickeln des Bochumer Werkes. Wenn der Plan so umgesetzt wird, wie er uns vorgelegt worden ist, bleiben maximal vielleicht maximal 1000 Arbeitsplätze übrig und zwar zu einem gewissen Teil im Niedriglohn-Sektor, auf jeden Fall unterhalb der Vergütung, die es heute gibt. Und das ist das Ergebnis, was uns momentan vorgelegt worden ist, wobei auch diese reduzierte Anzahl von Arbeitsplätzen nur dann geschieht und kommt, wenn wir weiterhin schmerzhafte Zugeständnisse machen. Man hatte folgendes, damit wir überhaupt miteinander reden können, uns folgende Bedingungen genannt: Die erste ist, dass wir akzeptieren müssen, in diesem Jahr wird die Nachtschicht im Bochumer Werk abgebaut, das bedeutet mindestens 700 Arbeitsplätze sollen Unterschreiben, dass sie gestrichen werden, beziehungsweise das muss durch einen Beschluss des Betriebsrates herbeigeführt werden. Diese 700 werden ein Angebot bekommen freiwillig aus dem Betrieb zu gehen, mit einer Abfindung gehen sie nicht. Da müssen wir als Betriebsrat akzeptieren, dass sie gekündigt werden können, das war dann die zweite Vorbedingung, die man gestellt hat. Die dritte Vorbedingung ist, dass man gesagt hat, wir müssten auf alle weiteren Tariferhöhungen verzichten und zwar so lange, bis Opel wieder mal in eine Gewinnsituation kommt, man geht aber davon aus, dass das nicht vor dem Jahre 2015/ 2016 geschehen kann. Das ist die Einschätzung des Opel General Motors Vorstandes und so lange müssten wir permanent auf Tariferhöhungen verzichten. Wenn wir das tun, diesen Verzicht üben, dann hätten wir ne Chance die anderen Autos zwei Jahre länger erstellen zu dürfen, aber länger nicht. Das wäre dann eben noch mal die Zeit, die wir uns damit erkaufen könnten. Und die weitere Bedingung, die gestellt worden ist, damit wir miteinander reden können, lautet: Ich darf nicht mehr sagen, dass in Bochum auch Fahrzeuge gebaut werden können. Man geht so weit und sagt, es reicht nicht nur aus, dass ich zur Kenntnis nehme, dass das Unternehmen das sagt, sondern man sagt ich soll es öffentlich erklären, dass wir in Bochum darauf verzichten Fahrzeuge zu bauen, weil in dem Moment, wo ich das sage, dann die Erklärung kommt: Jetzt sind wir frei für ein anderes Werk die Entscheidung bekannt zu geben, dass man dort den Bochumer Zafira baut. Mittlerweile, und das war die Aussage von heute, war die, dass ich nicht mal mehr die Frage stellen darf, wo denn der zukünftige Zafira gebaut wird, ab dem Jahre 2017. Also das sind alles Vorbedingungen, die man genannt hat, damit wir vielleicht noch mit einigen wenigen Beschäftigten eine gewisse Lebenszeit bekommen und wenn wir diese Vorbedingungen nicht erfüllen, dann überlegt man sich möglicherweise mit uns keine Gespräche mehr zu führen. Der letzte Punkt von mir, das ist natürlich jetzt- das geht jetzt ein ganzes Stück über das Programm hinaus, aber damit man auch noch weiß, warum es wichtig ist diese Veranstaltung auch zu machen: Der letzte Teil ist der, dass man erklärt hat, vom Unternehmen, dass man überhaupt nicht weiß, was man in Bochum als Ersatzarbeitsplätze anbieten könnte. Das liegt, glaube ich, auch schriftlich vor, in Form einer Presseerklärung des Opel-Vorstandes, wo man erklärt hat, diese Vorschläge müssten vom Bochumer Betriebsrat kommen und wenn der Bochumer Betriebsrat nichts sagt, was man im Bochumer Werk da zukünftig bauen kann, dann hat man nun mal Pech gehabt. Also wie gesagt es wurde sehr ernst, es gibt nicht mal ansatzweise Gründe für eine Entwarnung und es gibt tausend Gründe mehr, allein viertausend Gründe mehr gibt es allein für Bochum, das wir diese Veranstaltung durchführen, denn so viele Menschen arbeiten hier und auch weitere zehntausend Menschen die in der Gesamtregion vom Bochumer Werk abhängig sind. Das sind alles Einzelgründe warum man dieses Fest machen muss und deswegen noch mal sehr dankbar für die breite, tolle Unterstützung und es geht nicht nur ums Opel Werk, es geht um die gesamte Region."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Herzlichen Dank. Ich würde dann gerne Eva Kerkemeier bitten, auch noch mal Stichwort Solidarität, die Gründe noch mal zu formulieren, weshalb wir das alles zusammen machen müssen."
Eva Kerkemeier, IG Metall Bochum Herne
"Ich denke für uns war das selbstverständlich, als abgesagt worden ist und wir überlegt haben: Was können wir alternativ da machen, wie gehen wir jetzt damit um? Und sofort spontan die Idee vom Betriebsrat kam: Wir machen dann ein eigenes Solidaritätsfest! Und so ein Betriebsrat ist leider keine öffentliche Einrichtung, sodass wir als IG Metall und als Organisation gesagt haben: Gut, wir machen dann offiziell den Rahmen, wir sind die Veranstalter dieses Festes. Und ich muss ganz ehrlich sagen, mir hat es noch nie so viel Spaß gemacht, auf der einen Seite so ein Fest zu organisieren, weil es toll ist! Die gelebte Solidarität in dieser Region, tagtäglich durch Anrufe, durch Angebote, durch E-Mails, durch ganz, ganz viele verschiedene Nachrichten, wirklich stündlich, minütlich, aufn Tisch zu bekommen. Das ist, glaube ich, nicht selbstverständlich. Ich glaube, das ist auch so ein Alleinstellungsmerkmal von Bochum, von unserm Ruhrgebiet, das muss man ganz deutlich hier sagen. Und da macht es Spaß, auch wenn der Anlass grauenvoll ist, aber da macht es Spaß so ein Solidaritätsfest mit so vielen tollen Menschen gemeinsam zu organisieren. Alles, was wir an Feedback bekommen haben, ist einfach großartig, das macht uns auch Hoffnung, dass es ein richtig tolles, großes Fest wird. Und ich möchte diese Gelegenheit hier auch nutzen, mich auch noch mal ganz herzlich bei der Stadt und allen anderen auch zu bedanken, wie toll das gelaufen ist, wie kurzfristig hier viele Dinge gelaufen sind und möchte Sie als Presse auch bitten, wenn sie das jetzt veröffentlichen, auch darauf hinzuweisen: so eine Stadt hat nur gewisse Parkraum-Möglichkeiten. Sorgen wir gemeinsam dafür das dieses Fest mit ganz, ganz vielen Leuten stattfindet, die aber dann bitte nicht auf die kleinen Autos sondern auf die großen Autos oder die Bahn umsteigen, um nach Bochum zu kommen, um die Solidarität hier zu üben. Das wir wirklich den öffentlichen Nahverkehr an dem Tag wirklich unterstützen, denn sonst kriegen wir es nicht hin. Ich denke es ist wichtig, dass wir hier auftreten für die Region, für die Menschen in dieser Region, die Anspruch auf einen anständigen Arbeitsplatz haben und ich glaube das muss man GM ganz deutlich sagen! In Deutschland schließt man nicht so einfach Werke, wie das vielleicht in den USA so üblich ist. Hier sind Menschen die für ihre Arbeit kämpfen, die für ihr Auskommen kämpfen und deshalb die breite Solidarität dieser Stadt und dieser Region auch ganz schnell gewonnen haben. Das Ruhrgebiet ist bekannt dafür, dass die Menschen zueinander stehen und ich glaube das ist noch mal wieder ein tolles Beispiel dafür und ich hoffe, dass wir ganz, ganz viele Arbeitsplätze weiterhin hier in Bochum haben werden, bei Opel haben werden und das wir, ja, auch mit diesem Fest viel dazu beitragen können, dass wir da auf einem guten Weg sind."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Ganz herzlichen Dank, dann darf ich Herr Weber bitten auch noch mal seine Interessenslage deutlich zu machen."
Anselm Weber, Intendant Schauspielhaus Bochum
"Ja meine Interessen- Wir machen Gaukler! Nein, grundsätzlich ist das ja nicht die erste Veranstaltung, die wir gemeinsam machen, die erste haben wir ja auch schon sehr erfolgreich veranstaltet. Nein! Ich denke, dass dieser Kampf um Bochum einfach ein Symbol über die Stadtgrenze hinaus ist und es ist selbstverständlich, dass ein Leuchtturm dieser Stadt, dieser Region, das Schauspielhaus Bochum sich maximal dafür einsetzt und versucht gemeinsam mit den Partnern ein Programm aufzustellen. Vielleicht ist da einfach das Stichwort Arbeitsteilung zu nennen, man muss sich einfach vorstellen, dass in so einer kurzen Zeit ein Fest in dieser Größenordnung normalerweise einen wesentlich längeren Vorlauf braucht. So haben wir uns jetzt darauf geeinigt, dass die IG Metall netterweise den ganzen organisatorischen Bereich abgreift, es muss ja einen Verantwortlichen dafür geben. Ordnung und so weiter, alles was damit zusammen hängt. Die Bühnen müssen gebaut werden, Ton muss engagiert werden, die Stadt übernimmt die Logistik drum herum und wir bemühen uns, gemeinsam mit den Künstlern, die sich jetzt bei uns gemeldet haben, ein Programm auf die Beine zu stellen. Das besondere an diesem Programm glaube ich, wir haben das hier auch mal einen ersten Entwurf jetzt mal veröffentlicht, ist, dass es eben wie es mehrfach schon gesagt worden ist ein Fest ist, es ist ein Fest für alle. Das heißt, es ist der Gedanke, den Herr Einenkel von Anfang an mit rein gebracht hat, dass es wirklich die gesamte Gesellschaft mitnehmen soll, dass es etwas für alle ist, für die Familie ist, für groß und klein ist. Wir beginnen um elf Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, wie sie lesen können. Auch hier, glaube ich, kann man, Herr Einenkel kann das noch mal bestätigen, große Solidarität durch die Kirchen auch, oder? Können sie kurz vielleicht…?“
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Das kann ich nur bestätigen. Ich bin nicht unbedingt derjenige, der jeden Sonntag in die Kirche geht, aber wir haben in der letzten Zeit erlebt- ich war übrigens vom Weihbischof Overbeck, oder nein, Ruhrbischof Overbeck-"
Anselm Weber, Intendant Schauspielhaus Bochum
"Overbeck ist es."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Genau. Oder auch von allen anderen, auch aus der evangelischen Kirche, wir haben eine unglaubliche Solidarität, auch der verantwortlichen Kirchenvertreter der Stadt, der Region, die gesagt haben: Wir gehören zusammen, wir sind da, wenn ihr uns braucht, sind wir da. Und das, glaube ich, mit diesem ökumenischen Gottesdienst zeigen wir das auch."
Anselm Weber, Intendant Schauspielhaus Bochum
"Das ist ein wunderbares Zeichen. Im Anschluss werden dann die Bochumer Symphoniker unter Steven Sloane, einen kleinen Programmbeitrag zum Besten geben und dann werden wir auf dieser so genannten Hauptbühne, die dann hier vor dem Rathaus zu sehen ist, werden wir ein Programm machen. Wir ist im wesentlichen das Schauspielhaus Bochum, die Schauspieler haben sich dort aufgelistet, muss ich jetzt im einzelnen nicht nennen, durch das Programm führen werden Olaf Kröck und Sabine Reich, zwei Dramaturgen, die bei mir engagiert sind, und die das Programm auch wesentlich mitentwickelt haben. Und ich kann auch das nur bestätigen, was grade eben gesagt worden ist, wir bekommen also einen regen Zulauf von Künstlern aus der Region, über die Region hinaus, die dort auch im Einzelnen dort auftreten werden, ich spare mir das jetzt, die im einzelnen zu benennen, sie können das lesen. Wichtig ist aber, dass es eben nicht nur diese Hauptbühne gibt, sondern es gibt auch eine zweite, kleinere Bühne am Kuhhirten-Denkmal, wo ein musikalisches Programm stattfinden wird, es wird, wie sie auch grade gesagt haben, es wird eine Oldtimer-Ausstellung geben, es werden kulinarische Sachen angeboten, es wird eine Spielstraße geben für Kinder und was jetzt grade eben noch dazu gekommen ist: Der VfL wird als Gesamtmannschaft mit Trainerstab anwesend sein, wird also so eine Art Signierstunde geben, wird sich auch bereit erklären mit den Menschen zu sprechen, sodass wir dann, im ganzen gesehen, eigentlich die künstlerische Öffentlichkeit dieser Stadt wunderbar abgebildet sehen, an diesem Tag und so Gott will und wir schönes Wetter bekommen, wir wunderbare 4-5 Stunden gemeinsam auf diesem Platz verbringen könnten, um ein Zeichen zu setzten, dass dieses Werk und die Menschen, die dort arbeiten, in diese Stadt und in diese Region gehören."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Ja, vielen Dank und ich nehme noch mal das Stichwort Region auf, es ist ja nicht nur für Bochum wichtig, sondern wirklich für die Region, für Nordrhein-Westfahlen, muss man sagen, und deshalb haben wir grade heute auch noch mal, aber das war schon mündlich abgesprochen, die Kollegen aus den umliegenden Städten eingeladen dabei zu sein und die werden das natürlich dann in ihrer Stadt auch jeweils bekannt geben und wir haben eingeladen, die Kollegen aus den anderen Standort-Kommunen; Die hatten, als die Diskussionen losgingen im letzten Jahr, hatten die uns auch noch mal angeschrieben, was man machen kann und wir haben dann gesagt es macht Sinn, dass sie kämen wenn dieses Solidaritätsfest stattfindet. Also die Einladungen sind heute raus gegangen und ich hoffe, dass das auch eine entsprechende Resonanz hat. Soweit vielleicht so als erstes Statement von uns vieren. Und ich denke die Runde ist dazu da, dass Fragen gestellt werden und sie einfach noch mal nachhaken. Gibt es aus ihrer runde fragen? Bitte."
Reporter
"Dortmund ist doch gesponsert von Opel, kommt von Dortmund irgendwas? Klopp oder wer?"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Also wir sind für Überraschungen gut, nicht nur vom Opel Vorstand, sondern auch von Borussia Dortmund. Wir haben natürlich den dortigen Meistertrainer angesprochen, angeschrieben, der gehört eigentlich hier her, weil es sind über 600 Menschen die im Bochumer Opel Werk arbeiten, die leben in Dortmund, da kommen ja noch andere dazu, die man mit einrechnen muss und wir wissen auch, dass sehr viele Opelaner Mitglied bei den verschiedenen Fanclubs von Borussia Dortmund sind. Und er hat bis jetzt noch nicht die Zeit gehabt zuzusagen, vielleicht ist er ja momentan mit irgendwelchen Trainingseinheiten beschäftigt, aber ich glaube schon, dass er diese Möglichkeit-"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Da ruft er jetzt an!“
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
„Er ruft zurück."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Da geh ich jetzt nicht dran. Wenn das der VFL Bochum gewesen wäre und die sich vorher gemeldet hätten, dann wäre ich jetzt sofort dran gegangen, der Klopp kann jetzt warten.“
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"War er das wirklich? Ja hätte doch sein können."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Aber der war auch gut, der Anruf, der kann uns auch helfen. Nein, also wie gesagt: Ich hoffe, dass er das auch zeigt, dass er auch Solidarität zeigt und er steht ja eigentlich für eine gewisse Aussage auch, für eine gewisse Wertigkeit auch und wo kann er das denn besser zeigen, auch deutlich zu machen, dass er zu dieser Region steht, zu diesem Fußballverein, der auch verankert ist, als wie zum Beispiel auf diesem Fest. Wenn direkt vor der alten Haustür das Opel-Management ein Werk schließen würde, würden tausende von Arbeitsplätzen auf der Strecke bleiben und auch viele Dortmunder betroffen werden. Ich gehe davon aus er kommt, wir warten auf eine Rückmeldung."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin "Vielen Dank. Herr Wicke?"
Herr Wicke "Frage, gibt es irgendeine Reaktion von Opel selbst? Weil die ursprünglich dieses erste Fest ja auch mit veranstalten wollten, haben die sich irgendwie geäußert dazu oder haben sie da Kontakt gesucht? Wahrscheinlich eher nicht."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Doch! Ich bin ständig in Kontakt ich war auch-"
Herr Wicke "Ich meine jetzt wegen des Festes."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"- mit den Vertretern des Opel Vorstandes in Kontakt."
Herr Wicke "Wegen des Festes."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Doch, wir hatten den Kontakt indem sie mir dann nach 14 Tage Prüfungszeit mitgeteilt haben, dass man uns den Platz nicht geben kann, das kam auch schriftlich vom Vorstand, also der Kontakt besteht. Und, dass sie uns auch immer wieder Gründe geben zu sagen das Fest muss jetzt erst Recht durchgeführt werden, indem sie sagen: Wir lassen von unseren Schließungsplänen nicht ab. Also auch so gesehen besteht der Kontakt, wenn auch nicht unbedingt der gewünschte. Ich würde lieber sagen, wir feiern am 3.3. ein Fest, wo wir deutlich machen: Wir bekommen verbindliche langfristige Zusagen für die Menschen und für die Region, aber die haben noch Zeit. Und ich hab Herrn Sedran persönlich eingeladen, das Problem ist nur: Er ist ja, wie ich damals schon gesagt habe, nicht mehr Vorstandsvorsitzender, er ist es auch nicht geworden, weil er ja am 10. Dezember in Bochum bei der Belegschaftsversammlung war. Ich habe gesagt, wer als Vorstandsvorsitzender zur Belegschaftsversammlung kommt, am 10. Dezember, das haben zwei andere auch schon gemacht, der wird entweder nie Vorstandsvorsitzender oder nicht mehr lange. Er ist es jetzt auch nicht mehr geworden, wir haben jetzt hier den Neumann von VW, wir haben da große Hoffnungen und er wird dann drei Tage in Funktion sein und ich glaube, ich könnte mir vorstellen, dass er kommt."
Herr Wicke "Haben sie ihn eingeladen?"
"Er ist eingeladen. Das Problem ist nur ich hab in diesem Jahr noch keine offizielle Opel E-Mailadresse weil er erst ab dem 1.3. offiziell beginnt." Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
Herr Wicke "Ok."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Aber vielleicht können wir das ja über die Medien noch mal machen, dass man ihn irgendwie anspricht und fragt, ob er denn dann rumkommt."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Ok."
Herr Wicke "Vielleicht noch mal ergänzend zur Leitidee-Frage: Wie steht denn die Werksleitung in Bochum dazu?"
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Also ich glaube in Bochum- Das ist jetzt nicht gut für die, wenn ich das sage. Also die Werksleitung Bochum hatte eigentlich die Größe gezeigt und hat gesagt: Wir geben euch die Möglichkeit auf dem Opel-Gelände feiern zu können. Das war die Aussage der Bochumer Werksleitung. Ich weiß es, weil ein Vorstandsmitglied mir das auch bestätigt hat, die waren übrigens alle dafür! Alle Vorstandsmitglieder, die danach anriefen, haben gesagt: Ich bin ja dafür, dass ihr feiern könnt, aber da gibt es den Einen in Detroit nicht. Aber von der Bochumer Werksleitung weiß ich es, sie haben ganz klar signalisiert, sie sagen, es wäre- Wir hatten ja das Gespräch gehabt, damals, mit der Absage, wo die Bochumer Opel-Geschäftsleitung selber gesagt hat, dass sie das für unglücklich halten, das Fest im Dezember abzusagen und sie hätten auch nicht das Problem gehabt uns den Platz direkt vor dem Opel-Emblem zu geben, aber sie durften nicht entscheiden."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Weitere Fragen?"
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Vielleicht mal was zu dem künstlerischen Programm."
Rob Schneider, PD Zeitung
"Herr Einenkel, nach den Erfahrungen, die sie geschildert haben, von Ihrer letzten Begegnung mit dem Opel Vorstand, sehen sie denn überhaupt Chancen, dass man sich irgendwie noch auf etwas generell einigen könnte, was die Zukunft oder die Teilzukunft des Bochumer Werkes betrifft oder ist das Porzellan jetzt völlig zerschlagen?"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Können sie grade mal sagen von welcher Zeitung…"
Herr Rob Schneider, PD Zeitung
"Ich bin von der PD, Rob Schneider ist mein Name.
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Nein, da ist überhaupt nichts zerschlagen, von uns aus nicht. Es gibt von Opel das Angebot von General-Motors, im Zusammenhang mit der Landesregierung und mit der Kommune und mit vielen anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Industrie, an einem Projekt zu arbeiten, das nennt sich Bochum Perspektive 2022. Mit diesem Projekt sollen Ersatzarbeitsplätze für das Bochumer Werk gesucht werden und die entsprechenden Vorbereitungen laufen. Eigentlich hätten sie schon längst konkret sein müssen, weil man schon sein einem dreiviertel Jahr weiß, was man mit dem Bochumer Werk vor hat, aber die Gesellschaft ist bis zum heutigen Tag nicht gegründet und man hat sogar uns aufgefordert als Betriebsrat Vorschläge zu machen in welche Richtung diese Initiative arbeiten kann. Da gibt es so einige Sachen, die müssen geregelt werden, nämlich, dass ja auch die Stadt Bochum später die Verantwortung übernehmen soll, die Hauptverantwortung übernehmen soll, in dieser Gesellschaft, gleichzeitig die General Motors aber ihre Hausaufgaben selbst noch nicht gemacht hat, gesagt hat, in welcher Richtung man auch der Stadt wie auch dem Land Unterstützung gibt, dass man so zu einem Ergebnis kommen kann. Wir müssen aufpassen, dass nicht die Zeit wegläuft, dass man nicht später der Stadt oder dem Land, das ist meine Sichtweise, die Verantwortung gibt und sagt: Wir als General Motors Konzern hatten ja alles versucht, aber ihr seid Schuld, wenn ihr nicht zu uns kommt. Also ich sag es mal so, die Politik, die man bei General Motors macht, orientiert sich ein Bisschen an dem, was grade gesagt worden ist, wie man in den USA Werke geschlossen hat. Man hat einfach gesagt, wir brauchen das Werk nicht mehr, das Werk wird geschlossen. Das hat man dort mit 17 Werken gemacht. Das geht in Deutschland nicht und in Bochum am aller wenigsten! Und deswegen ist man gezwungen, mit uns zu verhandeln und ob die Verhandlungen zu einem Erfolg geführt werden, das hängt auch ein bisschen davon ab, ob sie gezwungen sind diese Gespräche weiterführen zu müssen, oder ob sie sich einfach aus der Verantwortung stehlen können. Und dafür, glaube ich, ist dieses Fest auch da. Wir werden mit dem Fest nicht General Motors überzeugen! Der Global-Planer der in Detroit sitzt, der hat ja ganz anderem Überlegungen, so nach dem Motto: Oh, da sitzen ein paar tausend Menschen in Bochum, jetzt nehmen wir unsere Pläne zurück! Aber das fest ist wichtig, um deutlich zu machen: Ihr könnt im Ruhrgebiet nicht einfach raus gehen, unbeschadet, das wird euch Marktanteile kosten und einem Aktionär tut es weh, wenn weniger Autos verkauft werden. Das Ruhrgebiet ist im Moment der wichtigste Markt für Opel in Europa mit 17% Marktanteil, steht das Ruhrgebiet vor allen Anderen gut da und es wird unglaubliche Kosten verursachen und das sind Punkte wo man… Und es gibt uns Kraft und es gibt Stärke auch zusammenzuhalten, weiterzumachen ich glaube das ist das wichtigste überhaupt, dieses Gefühl zu vermitteln: Diese Region, diese Menschen im Ruhrgebiet, die lassen sich nicht auseinander dividieren und wir brauchen gemeinsame Zukunft und das machen wir mit unserem Fest auch deutlich."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Die Kollegin hatte sich gemeldet, sie…"
Floretine Därmer, DPA
"Ja, Floretine Därmer von der DPA. Eine Anschlussfrage noch, Stichwort: Nicht unter Druck setzten lassen. Halten Sie sich an den Maulkorb den Sie gekriegt haben?"
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Tja, ich sage ja auch hier nichts."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Man hört es doch: Ich sag nicht… das."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Ich habe ja auch gesagt, was man nicht schreiben soll, wenn es einer nicht gehört hat, kann ich auch nichts dafür, also. Nein, ich bin gewählt von dieser Belegschaft, und zwar, ich glaube die haben auch vollstes Vertrauen und ich werde auch am Montag in der Belegschaftsversammlung meine Position zur Abstimmung stellen, die wir diskutieren werden und wir werden auch deutlich machen, ob meine Position realitätsfremd ist, wie man uns das teilweise unterstellt, nicht realitätsfremd weil ich nicht begreife, dass man Opel Bochum schließen muss, das bezeichnet man mit realitätsfremd. Ich sage Realitätsfremd sind diejenigen, die meinen so eine ganze Region platt machen zu können, weil wie gesagt: Es geht nicht um das Werk, es geht um viele, viele tausende Arbeitsplätze, die in diesem Zusammenhang stehen. Wer bei Opel keinen Arbeitsplatz mehr hat, der geht auch nicht mehr zum Bäcker, zum Frisör oder zum Möbelladen oder zum [Mode]haus oder zum Schauspielhaus, also wir gehören da alle zusammen, das ist das. Also: Nein, ich bin gewillt, ich werde das, was in den Verhandlungen genannt wird, was ich sagen kann, auch sagen. Ich weiß, Verhandlungen führt man normalerweise anders, wie wir sie momentan führen, indem ja dann vieles auch weitergegeben wird, aber ich reagiere nur und wenn ein Sedran als kommissarischer Vorstandsvorsitzender am 10. Dezember öffentlich erklärt: Das Bochumer Werk wird geschlossen; Der sagt es den Beschäftigten, rennt raus und informiert sofort dann die Öffentlichkeit und stellt sich nicht mal der Diskussion, dann bin ich doch wohl verpflichtet in meiner Funktion als Betriebsratvorsitzender auch dann zu sagen, warum wir das nicht akzeptieren werden oder wenn dann kurz danach der Vizepräsident von General Motors sagt, dass man schon 2014 das Werk schließt, wenn man nicht unverzüglich auf alle Tariferhöhungen verzichtet, und das macht man auch öffentlich, dann werde ich dazu auch öffentlich Stellung nehmen, da gibt es für mich kein Schweigegelübde, da gibt es auch keinen Maulkorb. Ich werde Verantwortlich informieren, ohne dass Verhandlungen von unserer Seite aus gefördert werden. Aber guck mal, wir haben doch noch ein künstlerisches Programm…"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Ja, du redest zu viel."
Rainer Einenkel, Opel Betriebsratschef
"Wir sehen uns doch so selten."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Es ist ja auch ständig was los hier."
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin "Ich denke das ist auch ein bisschen schwierig das auch auseinander zu halten, einerseits ich sag mal so die politische Dimension, andererseits ein Solidaritätsfest. Beides gehört irgendwie auch miteinander zusammen, aber im Vordergrund steht ja, was den 3. März betrifft wirklich das gemeinsame Feiern, ich sag das jetzt mal ganz bewusst so, um auch Signale nach außen zu senden und zu sagen: Wir stehen zusammen und wir kämpfen! Dazu weitere Fragen, zum künstlerischen Programm?"

"Es war ja mal, ich weiß nicht ob Rainer Einenkel das gesagt hatte, es war ja mal auch ne Idee, Tote Hosen ist mal gefallen, so Namen auch zu so einem Fest- ich weiß, es ist jetzt nicht, dass die anderen keine Namen haben, aber so ein Zugpferd sozusagen als Top-Act zu bringen, könnte da noch eine Überraschung auftauchen oder hat man gesagt möglicherweise deshalb nicht, weil dann die Sicherheitslage zu brenzlich würde, vielleicht kann man dazu etwas sagen?"
Herr Knut Giesler, IG Metall Bochum Herne
"Das muss ich mal kurz korrigieren, es wird nicht die ganze Mannschaft kommen, es wird nur ein Teil der Mannschaft kommen und den Ort haben wir noch nicht festgelegt, das machen wir morgen. Das wissen wir noch nicht."
"Überraschung. Man wird es finden."
Herr Knut Giesler, IG Metall Bochum Herne "Irgendwo auf dem Massenberg-Boulevard"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Es gibt ja so Farben, so Blau und Weis."
Eva Kerkemeier, IG Metall Bochum Herne
"Sie sollten uns aufgrund der kürze der Zeit auch noch gestatten, dass wir das Fein-Tuning nächste Woche alles noch vornehmen werden, weil-"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Gestatten wir."
Eva Kerkemeier, IG Metall Bochum Herne
"Ja? Super. Das ist einfach noch mal wichtig, wo wirklich was hinkommt, aber dafür haben wir jetzt auch erst geschlossen. Ich sage mal, den Teil den man nicht weiß, der sich im Grunde genommen bis heute noch nicht bei uns gemeldet hat, dass er Teilnehmen will, noch was machen will, oder sonst irgendwas: Jetzt ist Feierabend, jetzt können wir nur gute Wünsche entgegen nehmen und viele, viele Menschen. Aber ansonsten fangen wir jetzt wirklich an zu sagen: Wer ist wo, wer ist wann dran und wie kriegen wir da wirklich das Fein-Tuning?"
Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin
"Vielen Dank. Weitere Nachfragen? Das, sehe ich, ist nicht der Fall, dann einfach dankeschön auch noch mal von unserer Seite aus, für die ganzen Vorbereitungen, dass wir das wirklich, das wollte ich noch sagen, das ist schon ne riesen missgeschickt die dahinter steckt und dass das wirklich in kürzester Zeit machbar ist, das finde ich ganz toll. Und in diesem Sinne die Bitte von uns, dass […]"

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