Melez-Festival

Mode, Kunst und ein außergewöhnlicher Zug. Das Melez-Festival der Kulturen zeigte die multikulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes. Dieses Festival war ein wuseliges Misch-Masch von Veranstaltungen, die schwer unter einen Hut zu bekommen waren. Eine Modenschau mit internationalen Designern, eine Partynacht in der Jahrhunderthalle, ein langer Tisch mit Künstlern und Köchen und ein Zug, der mit kunstvoll veränderten Abteilen das Ruhrgebiet durchfuhr. Ein buntes Gemisch, „so wie die Bevölkerung hier,“ meinten die Melez-Künstler und brachten dann doch alles irgendwie zusammen.

Melez-Festival

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Susanne Puchberger: „Wir wollen die Vielfältigkeit des Ruhrgebiets zeigen, der Zug ist natürlich ein wichtiges Symbol, ein Symbol für Bewegung. Für Verbindung, das bringt Dinge und Menschen zusammen, unser Motto ist ja, Melez verbindet, verbindet also Menschen, Kulturen, aber auch Generationen, das wird dadurch dargestellt, dass der Zug durch Orte fährt und Leute ein- und wieder aussteigen lässt.“

Einer dieser Orte war die Bochumer Jahrhunderthalle, die ist ja für wirklich jede Veranstaltung geeignet. Ein gut 100 Meter langer Laufsteg, kein Problem, Bühne frei für das Melez Festival der Kulturen. Ein Programmpunkt, die Melez-Mode, Entwürfe von sieben renommierten Modedesignern aus aller Welt, Asien, Afrika und Europa, und so bunt wurde es dann auch, selbst bekannte Designer schauten zu bei diesem Festival der Farben.

Ria Jansenberger: „Wo Mode nicht nur kommerziell und westlich präsentiert wird, sondern auch Geschichten von Schönheit hinter der Schönheit erzählt werden, die noch viel spannender und beeindruckender sind.“

Nun, Schönheit und Ansehnlichkeit sind natürlich zentrale Punkte bei einer Modenschau, Desigenr von internationaler Herkunft, die Models von Regionaler Herkunft, Ballettänzerinnen des Tanzgymnasiums Essen in Vorbereitung für die große Show.

„Das ist schön, das sind meine gammeligen Füße, mit einem Pflaster drauf, so ist das aber bei Tänzern, das ist harte Arbeit. Merkt euch das, werdet keine Tänzer, aber das sage ich nur als Taktik um die anderen auszuschneiden, das ist nämlich Konkurrenz wenn die jungen dazu kommen, dann ist man schnell out.“

Noch einmal zurück zu den Designern, sie haben Kleider mitgebracht, aus Mali, Nigeria Afghanistan und anderen Ländern, die Geschichten von Perlen, Sand und Seide verkörpern.

Susanne Kümper: „Wir haben uns bemüht Modekünstler einzuladen, die mit einem künstlerischen Aspekt Mode machen der nicht sehr kommerziell ist, die sich selber auch als Designkünstler darstellen, und besonders solche die sich mit Inspirationen aus ihrem Heimatland darstellen, die vor Ort mit Kunsthandwerken arbeiten, mit Stoffen, Farben, Materialien, die ein bisschen traditionell sind, aber jetzt neu, zeitgenössisch umsetzen.“

Und dann fuhr er weiter, der Melez-Zug, der bunte, um sie zu zeigen, die Vielfalt des Ruhrgebietes, die ja auch eine Vielfalt der Kulturen ist.

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