Himmel über Bochum

Der laue Sommerabend, der wolkenlose Himmel und tausend helle Sterne. So fühlt man sich nicht nur am Strand in Griechenland, sondern auch im Planetarium in Bochum. Dort wird mit modernster Animations-Technik ein realer Sternenhimmel gezaubert, der jetzt unter dem Programmtitel "Expedition Sternenhimmel" zu bewundern ist.


Himmel über Bochum

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Und so wurde lange getüftelt, beobachtet, und grafisch entwickelt, bis jetzt dem Publikum etwas ganz besonderes präsentiert wurde. Premiere für Expedition Sternenhimmel. Der Außergewöhnliche Projektor des Planetariums zeigt jetzt etwas, was die Bochumer so noch nie gesehen haben. Ihren eigenen Sternenhimmel, den können wir aber so nicht zeigen, da die meisten Teile des neuen Programms zu dunkel für Fernsehkameras sind, das muss man dann schon selber sehen, oder sich beschreiben lassen.

Wie ist er denn nun, der Bochumer Himmel?

Prof. Dr. Susanne Hüttemeister:„Zugegebenermaßen ist das ein relativ stinknormaler Himmel, er ist über Bochum ja nicht anders als über dem Rest des Ruhrgebiets, auch über Wattenscheid, und Gelsenkirchen sieht er eigentlich genauso aus. Und in Deutschland und Europa ändert sich da auch nicht viel. Es ist ja immer die Frage, wie viel sehe ich eigentlich, wie viel macht mir das künstliche Stadtlicht kaputt. Und da muss man in Bochum schon relativ weit in den Süden gehen, in Richtung Kemnader See vielleicht, oder da wo man ein kleines Stück aus der Innenstadt raus ist.“ Allerdings wird man auch am Kemnader See die astronomischen Ausnahmeerscheinungen wie das Schwarze Loch in Aktion sehen, dafür bedarf es dann der filmischen Animation, viele viele Lichtjahre zurück zu legen, und ein mal hinein zu fliegen. Und, es gibt noch mehr.
Prof. Dr. Susanne Hüttemeister:„Wir greifen natürlich auch Highlights des Himmels heraus, eine Supernova-Explosion, die Ringe des Saturn, ein Komet den wir auf seiner Bahn verfolgen, das alte Babylon, wie haben die Priester dort auf den Pyramiden den Himmel beobachtet. Und dann nehmen wir per Animation eben, die Leute mitten hinein in die Ringe des Saturn zum Beispiel, und das ist der andere Aspekt, es darf ruhig etwas spektakulär zugehen, tut es auch.“

Seit 1964 gibt es mittlerweile das Planetarium in Bochum, gut 45 Jahre in denen sich die Welt sehr verändert hat, das Rätsel der fernen Galaxie wurde noch lange nicht entschlüsselt, das fängt ja schon bei unserem eigenen Himmel an, das wenige was wir mit unserem bloßen Auge sehen, bleibt geheimnisvoll:

Prof. Dr. Susanne Hüttemeister: „Man kann sich einmal natürlich fallenlassen, in die wunderbare Schönheit des Sternenhimmels, die man aus dem Ruhrgebiet ja gar nicht mehr wirklich genießen kann, Lichtglocken über dem Ruhrgebiet, wie viele Sterne sieht man aus Bochum, mitten aus der Stadt?! Naja, mager. Aber der tolle Sternenhimmel, wie er sein kann, da kann man sich einfach reinstürzen, ach Gott, wie ist das Schön.“

Bis zu 9000 Sterne leuchten gleichzeitig im inneren der Kuppel, diese hat einen Durchmesser von knapp 20m, Bochums Institution für Himmel- und Sternenkunde wer dort rausguckt, legt sich erst einmal auf die Lauer, schaut zum Himmel über Bochum, und wartet das der Tag vergeht, und die Nacht beginnt.

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