„Heiter bis tödlich“

„Heiter bis tödlich“ geht es gerade in Wattenscheid und Bochum-Hamme zu. Der WDR dreht dort eine Krimi-Komödie mit guten Typen, bekannten Gesichtern und sogar der Stimme des Ruhrgebietes. Die gehört Werner Hansch und der ist für einen Tag in eine kleine Nebenrolle geschlüpft, die ihn noch einmal auf den Reporterplatz geführt hat.


„Heiter bis tödlich“

Ein Wahrzeichen vergangener großer Fußballtage: Die Flutlichtmasten des Lohrheidestadions; Noch heute eine ansehnliche Arena, mit allerdings anderen Zielen. Ein paar einsame Fans haben sich nicht etwa verirrt, sondern sind Teil einer kleinen Inszenierung. Und als wenn die Vergangenheit wieder lebendig würde, sitzt da an seinem alten Platz die Reporterlegende Werner Hansch und wartet auf den Einsatz. In diesem Fall allerdings nicht fürs Radio, sondern für Film und Fernsehen. Hansch spielt (Überraschung!) einen Fußballreporter in der neuen WDR-Serie „Heiter bis Tödlich“ und dafür muss noch nicht mal richtig schauspielern, sondern einfach nur er selbst sein.

„Heiter bis tödlich“„Ja, das ist ein Heimspiel für mich. Ich war ja in großen Zeiten, als Wattenscheid zum Beispiel noch in der Bundesliga spielte, gegen Bochum, hier auch häufiger rum gesungen und das waren immer heiße Duelle; So soll es ja auch jetzt wieder sein, wenn es im Film mal nachgespielt wird.“ Werner Hansch, Reporter-Legende

Und jetzt Klappe „vier-vierzig, die Erste“, Werner Hansch bei der Partie SG Wattenscheid 09 gegen den VfL Bochum:

„Heiter bis tödlich“ „Willkommen in der Lohrheide, liebe Hörer! Sie kommen genau richtig; Hier knisterte es schon vor dem Anpfiff! Es geht ja auch wieder mal um alles: Wer steigt auf, in die dritte Liga? Bochum oder Wattenscheid? Wattenscheid gegen Bochum! Mehr Bochum -quatsch- Mehr Ruhrpott geht ja gar nicht!“ Werner Hansch, Dreharbeiten "Heiter bis Tödlich"

Ein Genuss diese Stimme, aber sie spielt im Lohrheidestadion nur eine Nebenrolle. Das hier sind die Hauptdarsteller: Tim Seyfi und Sönke Möhring, sie laden an diesem leicht verregneten Tag zu einem so genannten Pressetag ein. Im Rückzugsbereich, wo Licht-, Dekoration- und Cateringzelt liegen, ist große Frage- und Erklärstunde: Die Hauptdarsteller stellen sich der Presse vor und erzählen, was die neue Krimiserie „Heiter bis Tödlich – Koslowski und Haferkamp“ so alles verspricht; Zwei Detektive, kuriose Handlungen und ein Ort der Handlung, der ganz in der Nähe liegt.

„Heiter bis tödlich“ „Die Serie spielt in Bochum, wo wir aber ehrlich gesagt nicht immer sind. Wir sind aus logistischen Gründen auch öfter in Köln. Das kann man aber ganz gut faken, indem man einfach das K-Nummernschild mit einem Bo tauscht oder so was, aber es spielt in Bochum und konzentriert sich aufs Ruhrgebiet.“ Sönke Möhring, Schauspieler

Und eine Folge findet in Wattenscheid bei SG 09 statt. Also tauchen Schauspieler in die Welt des Fußballs ein, während Fußballreporter zu Schauspielern werden. Das allerdings nicht zum ersten Mal:

„Ja, ich habe schon mal in einem Krimi mitgespielt, übrigens auch Sepp Meyer, da wurde der Geißbock, der Geißbock des ersten FC Köln, erschossen und das war ein erhebliches Strafvergehen, das ist klar, und ich weiß noch: Der Geißbock wurde dann eingeäschert und die Urne wurde im Rhein versenkt. Das musste Sepp Mayer damals machen. Ich glaube ich war da auch ein Reporter, so was Ähnliches jeden falls.“ Werner Hansch, Reporter-Legende

Ab dem Februar 2014 ist die Ausstrahlung von „Heiter bis Tödlich“ geplant. Worum es in dieser Folge geht wird noch nicht verraten, nur ein Tipp: Ein toter Geißbock wird keine Rolle spielen.


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