Drei Bochumer in Wembley

Es gab ja bekanntermaßen eine Mannschaft aus dem schwarz-gelben Teil des Ruhrgebietes, die im Champions-League-Finale 2013 in London stand. Unter den Zuschauern im Wembley-Stadion war aber auch eine Mannschaft aus dem königsblauen Teil des Ruhrgebietes. Die U13 von Schalke 04 war Gast des Projektes "Football for Friendship" und durfte das Finale vor Ort bestaunen. Unter den beneidenswerten Jungkickern gab es auch zwei Jungs aus Wattenscheid und einen aus Werne. Damit ist also klar: Auch Bochum wurde beim Finale anständig vertreten.


Drei Bochumer in Wembley

Drei Bochumer in WembleyHier trainiert die U13 von Schalke 04 auf dem heimischen Rasen; Dieses Team wurde jetzt eingeladen nach London, zum Champion’s League Finale. Mit dabei: Drei Jungs aus Bochum: Maurice Gent, Ivan Prebanic und Justin Neiss; Eine Reise und ihre Geschichte.

Drei Bochumer in Wembley Hinter dieser Handyhülle Mathias Schober, Ex-Torwart, heute Jugendleiter bei Schalke 04, und der fotografiert sein U13-Team in Wembley. Jaja, ein Schalketeam auf dem Weg ins Finale, und wen treffen sie am Flughafen? HSV Ex-Manager Frank Arnesen, der gerade aus Hamburg kommt. Draußen gibt es sofort das nächste Foto: Wer hat das schönste Taxi-Bild? Für die Meisten ist es das erste Mal in London; Dort sind sie auf Einladung von „Football for Friendship“ und sehen das Finale.

Drei Bochumer in Wembley „Natürlich sind sie jetzt voller Vorfreude. Als sie hier gesehen haben, mit der Champion’s League, „welcome“ und so weiter, da waren wir natürlich voller Vorfreude und die Jungs sind richtig heiß.“ Mathias Schober, Jugendleiter FC Schalke 04

London, Stadt der roten Doppeldecker und der großen Uhren. Schober und Co auf Entdeckungsreise; Das Fotohandy klebt mittlerweile an den Fingern. Das nächste Mannschaftsfoto, mit Big Ben, am Postkartenstand gibt es Mitbringsel für die Mama, und dann trifft man auf die ersten Schwarz-Gelben. Und wo Schwarz-Gelb ist, da sind die Roten nicht weit.

Stunden vor dem Finale: Großes Gedränge im Queen Elizabeth’s Conference Center. Dort gibt es das große Treffen für „Football for Friendship“. Siebenhundert Jugendliche aus acht Ländern und mittendrin: Der Kaiser. Und Schalkes Jonathan. Er sieht Franz Beckenbauer und hat eine Idee: Schnappschuss mit Faxen.

Drei Bochumer in Wembley „Also der war halt da und da haben viele mit dem versucht Fotos zu machen, dann war da Platz, also hab ich mich dazwischen gedrängelt; Hab halt ein Foto gemacht.“ Jonathan, FC Schalke 04

Drei Bochumer in Wembley Der Kaiser rettet sich in den Fahrstuhl, geht zur Pressekonferenz und erzählt dort, dass er sehr Stolz darauf ist, der Botschafter von „Football for Friendship“ zu sein.

Drei Bochumer in Wembley Im Conference Center gibt es eine Stimmung wie beim „Eurovision Song Contest“. Franz Beckenbauer ist mittlerweile der Captain der ganzen Truppe und wartet darauf, dass er endlich die Schalker sieht. Und da sind sie! Die Präsentation der Knappenspiele. Und ein Mann auf der Bühne: Schalker Jannik darf, oder (aus seiner Sicht) muss, sich, seine Mannschaft und seinen Verein vorstellen, was er aber gut macht, auch ohne große Worte.

Drei Bochumer in Wembley „Aufregend, aber am Ende ging’s eigentlich.“ Jannik, FC Schalke 04

Drei Bochumer in Wembley Wenig später lacht die Sonne über Wembley. Die Ersten sind schon da und gönnen sich die Ruhe vor dem Sturm. Ein kolossaler Rahmen für das deutsche Finale; Rund um Wembley viel Geschichte und viele Fans.Die Roten kommen und haben etwas mitgebracht. Es ist zwar kein Pferderennen, sondern Fußball, aber trotzdem trägt man ausgefallene Hüte, die gibt es auch in Schwarz-Gelb. Die hier aber nur in Schwarz-Weiß. Und? Was passt noch zu Wembley, an diesem Tag? Blasmusik. Am Ende, das wissen wir mittlerweile alle, jubelten die Bayern. Und als es nach dem Spiel dunkel wird, hört man an diesem Tag ungewohnte Klänge; Die Schalker sind da und freuen sich über Spiel und Ergebnis.

Drei Bochumer in Wembley „Boah, richtig geil, ey, richtig geile Atmosphäre; Kribbeln ist jetzt immer noch im Bauch und geil, dass Bayern gewonnen hat!“
„Klar, ey, wir wollten nicht hier die Schwarz-Gelben, also Zecken, ey, siegen sehen!“

So, kann man festhalten, war beim deutschen Finale in Wembley auch ein Team aus Schalke und waren auch drei Jungs aus Bochum.


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